Spezialitäten und Zementwerk

Der nächste Morgen ist kalt, viel Wasser liegt auf dem Zelt und der Platz steht nicht in der schönen Morgensonnen. Leider hat der Kiosk noch kein Brot gebacken, dauert noch ´ne Stunde. Wir packen alles zusammen und frühstücken dann doch in der Sonne, die es jetzt auch bis zu unserem Platz geschafft hat.

Wir fahren ein paar Kilometer nach La Pobla de Lillet. Der kleine Ort wurde durch den Jardin Artigas von Gaudi berühmt.

 Wir finden den berühmten Garten nicht und fragen an der Tankstelle. Der Tankwart erzählt was von Fußweg und wir tanken voll und fahren zunächst die enge Straße nach Castellar de ´n Hug. Das kleine Dorf soll exquisite Spezialitäten aus den Pyrenäen wie Würste, Brote, Honig und Marmeladen und natürlich Touri-Tüdelkram. Wir kaufen die speziellen Hartkekse mit Nüssen, Zähne zerreißend aber lecker.
Auf dem Weg zurück zu unserer Route fahren wir auf den Hof des alten Zementwerks. Der modernistische Bau wurde 1901 und 1904 erbaut und war bis in die 60er Jahre als erste Zementfabrik Kataloniens in Betrieb. Das bergige Gelände vereinfachte vor allem die Lagerung von Zement  Das beeindruckende Gebäude verfiel nach der Schließung der Fabrik immer mehr  und wurde in den letzten Jahren teilweise restauriert. Das Museum der Zementfabrik zeigt eine Ausstellung über Zement.
Wir fahren zurück nach La Pobla de Lillet und erreichen schnell Ripoll. Die C26 und C38 führt uns zur spanisch-französischen Grenze. Auf dem Pass machen wir Brotzeit. Wir suchen uns die spanische Aussicht und genießen einen Rückblick in das Comprodon-Tal.
Die Straße auf der französichen Seite ist schlecht, Schlaglöcher und schlechter Belag machen die Talfahrt anstrengend. Die Straßen werden breiter und irgendwann ist es eine 4 spurige Schnellstraße.