Zur Atlantikküste nach Swakopmund

 

Nach dem Frühstück fahren wir die 10km
Endurostrecke runter bis zur D1985 und dann auf der schnurgeraden Schotterpiste
C28 nach Swakopmund quer durch die Namib Wüste. Teilweise ist die
Piste geteert und die Fahrt ist eher nervig. Mit jedem Kilometer wird es
frischer, wir nähern uns der „kalten“ Atlantikküste. Wir müssen
tatsächlich das Innenfutter in die Jacke packen. 
Kurz vor Swakop bleibt meine XT stehen, seit
knapp 100km fahre ich schon auf Reserve und nur knapp 2km vor der nächsten
Tankstelle. Also ruhig bleiben und auf Andy warten. Mit einem Grinsen schenkt
er mir einen Liter ein und ich kann zur nächsten Tanke fahren, wo
die anderen schon auf mich warten. Der Spruch „na heute wohl nicht geschont“
als eine Anspielung auf zu „hohem“ Spritverbrauch blieb natürlich
nicht aus.
Das Stadtbild von Swakopmund ist durch zahlreiche
Kolonialbauten geprägt, das wichtigste ist wohl das „Woermann Haus“
aus dem Jahre 1905 mit seinem 25 Meter hohen Damara-Turm sowie das Hohenzollern
Haus, das Alte Amtsgericht, und das Prinzessin Rupprecht Heim.

Rund 30.000 Einwohner leben in der Stadt, wobei hier der Anteil deutschstämmiger
Bewohner sehr hoch scheint. Hier wird überall deutsch gesprochen.
In jedem Geschäft kann man die Verkäufer in Deutsch oder Englisch
ansprechen und sie antworten in Deutsch.

Die Stadt hat sich den Charakter eines typischen nordeuropäischen
Badeortes über mehr als 100 Jahre erhalten.

Die Sehenswürdigkeiten erkunden wir zu Fuß
den Strand und bummeln durch die Stadt, wo auch Kaffee und Kuchen nicht fehlen
darf.

Am Abend sitzen wir in „Kükis Pub“, eine gemütliche Kneipe
mit einer guten Speisekarte. Serviert werden vor allem Meeresfrüchte
der Region und die Portionen sind recht ordentlich.

Nach reichhaltigem Essen gehen wir durch die sandigen Straßen
zurück zum Hotel.