die Stadt und die Dünen von Swakopmund

 

Vormittags gehen wir noch mal in die Stadt um ein paar Souvenirs auf
dem Holzschnitzermarkt zu ergattern. Der Holzschnitzermarkt ist ganz witzig,
die Verkäufer recht freundlich und die Preise immer verhandelbar.
Auch die Makalani-Nuss wird versucht auf interessanter Art und Weise an
den Mann oder die Frau zu bringen. Wir klappern alle Highlights der Stadt
ab, unter anderem den Leuchtturm und natürlich die Jetty. Der über
300 Meter langer Landungssteg wurde von 1904 bis 1907 erbaut und sollte
zur Anlandung der Versorgungschiffe für Deutsch-Südwest dienen.
Aufgrund der ständigen Versandung der flachen Küste war dies
aber nur selten möglich. Die Brandung und Springflutenhaben haben
der Brücke schwer zugesetzt und sie wurde deshalb ab 2005 renoviert.
Auch heute ist die Instandsetzung noch nicht abgeschlossen und die Brücke
ist nur zur Hälfte begehbar.
Wir sind dann extra ins Café Anton gegangen,
um eine Schwarzwälder Kirschtorte zu essen. Die Torte wurde uns freundlich
serviert, doch leider ist die Schwarzwälderkirsch sauer und wir erhalten
nachdem wir meckerten einen neues frisches Stück Sahnecreme.

Beim Bummel kommen wir an einem Infokasten vorbei, der Swakopmunder
Männergesangverein sucht noch einen Chorleiter, ob wir uns da mal
vorstellen?

Am Nachmittag treffen wir uns zur Ausfahrt in
die Dünen mit Quad Bikes. Fast alle hatten sich am Auto versammelt
und wir fahren zur Desert Explorers Station. Nach Bezahlen der Tickets
und intensiver Einweisung fahren wir dem Guide hinterher. Die Fahrt war
anfangs etwas zögerlich, das Tempo und die Dünenhöhen nehmen
aber schnell zu und das Fahren macht richtig Spaß. Nach Etwas mehr
als 2 Stunden sind wir aus den Dünen zurück und gönnen uns
ein kühles Bier zur Erfrischung.
Abends treffen wir uns alle im „Swakopmund Brauhaus“
zum Abendessen. Ein ebenso deutsches Haus wie die Bevölkerung dieser
Stadt.