Vom Grootberg zum Etosha

 

Langsam kommt die Sonne hoch und wir bestaunen einen wunderschönen Sonnenaufgang. Es ist noch kühl, doch das gibt sich nach dem Frühstück.

Wir fahren  frühzeitig mit dem Allradfahrzeug runter zu den Motorrädern und fahren nach dem Briefing über den Grootberg-Pass
auf der C40 hinunter zur Abbiegung auf die D2667.

Die Piste ist richtig staubig und hügelig
und wir passieren kleine Orte, die meist aus einem kleinem Shop und ein
paar Hütten oder auch nur aus einer Farm bestehen. Der Bewuchs ist
wieder dicht an den Sandweg heran gewachsen, wir fahren eigentlich viel zu schnell über die Piste.Unser Zwischenziel ist Kamanjab, eine Stadt mit Flughafen, Tankstelle
und kleinen Stores. Gegenüber der Tankstelle hat eine Werkstatt geöffnet,
laute Reggeamusik schallt aus den völlig überbeanspruchten Lautsprechern.
Im Store kaufen wir uns einen halben Liter Guavesaft, er sieht scheußliche
aus, wie uns alle bestätigen, er schmeckt aber absolut köstlich
und da er auch noch schön kalt ist das eine super Erfrischung.
Die gesamte Piste bleibt staubig und es geht
kaum ein Wind um die Staubwolken zu vertreiben. Wir durchfahren Farmroads
mit einigen Toren. An einem Tor stehen 2 Jungs, die uns freudestrahlend
das Tor öffnen und wieder schließen, super Service. Ich bedanke
mich dafür mit einem Foto von den Jungs am Motorrad. Auch sie freuen
sich darüber und verabschieden sich mit einem Händeklatsch „Give
me Five“
Schließlich erreichen wir die Taleni-Etosha-Lodge in der Nähe des Etosha Nationalparks. Leider klappt der Termin zum Gamedrive am Abend nicht und wir vertreiben uns die Zeit am Pool bis zum
Abendessen. Ein wenig Erholung kann auch nicht schaden und es hat richtig
Spass gemacht einfach nur so rumzuhängen.Das Büffet am Abend war genial, Zebra, Warzenschwein und Gnu wurden
frisch gegrillt. Mit Stolz haben die Köche das Fleisch serviert und
das mit Recht, es war wirklich super lecker.