Ethosha und dann zur Mount Etjo

 

Wieder ganz früh aufstehen, das Frühstücksbüffet stand bereits vollständig bereit. Es geht gleich zum geführten Ausflug in das berühmte Naturschutzgebiet, das mehr als 20.000 Quadratkilometer groß ist  und eine große Vielzahl an Landschaften und Lebensräumen umfasst. Wir fahren bei recht kühlen Temperaturen mit flauschigen Decken verhüllt in den Park.
An den Wasserstellen sind Giraffen, Impalas, Gnus und Zebras zu sehen. Am Olifantsbad, wo eigentlich Elefanten sich den Rüssel geben, waren leider nur Springböcke zu sehen. Aloys, unser Tourguide erzählt uns einiges über die Tiere, die wir trotz dichtem grünen Gestrüpp entdecken.

Während der Regenzeit haben die Tiere es nicht nötig, die Wege zu den Wasserstellen zu gehen, sie finden überall zu fressen und haben auch überall genügend Wasser. So bleibt es bei kleinen Gruppen von Steppentieren, die wir vor die Objektive bekommen.

Gegen 11:00 Uhr sind wir zurück in der Lodge, Andy hatte zwischenzeitlich
alle Motorräder gewartet.

Um 11:30 Uhr sind alle wieder auf der C38, die uns über 90km langweiligen
Teer nach Outjo führt. Die Stadt mit knapp 5000 Einwohnern dient der
Versorgung der umliegenden Farmregionen. Die Stadt bietet mehrere Banken,
ein Hospital, gute Restaurants und Hotels, Supermärkte und einige
Tankstellen und eine deutsche Bäckerei und Konditorei, wo man frische
Brötchen, echte Käsesahnetorte und Schwarzwälder Kirschtorte
sowie kleine Gerichte bekommt.

Wir tanken und fahren auf landschaftlich interessanten Nebenstrecken
ins zentrale Farmgebiet der Nordregionen. In Kalkfeld biegen wir in die
D2414 und haben einige sandige Passagen und Wasserdurchfahrten zu meistern,
der Boden ist weich und wir erreichen die Zufahrt zur Wildreservat Mount
Etjo.

Nachdem die Zimmer bezogen sind gibt es leckeren Kaffee und Kuchen
direkt am Teich der Flamingos, die ohne Ende schnattern.

Gegen 16:00 Uhr fahren wir mit dem Spezial-Allrad-Fahrzeug der Lodge
zu einem Gamedrive. Auf der Farm sind viele Tiere angesiedelt worden, neben
verschiedenen Antilopenarten treffen wir auch auf Breitmaulnashörner.
Bergzebras, Giraffen, Streifengnus und natürlich Springböcke
bestimmen das Bild auf der Rundfahrt.

Nach dem Abendessen wird eine Löwenfütterung durchgeführt,
wir lassen uns den Vorgang später erklären. Die Löwen werden
in einem Gehege mit Giraffenschenkel gefüttert und die Zuschauer sitzen
hinter Mauerwerk und sehen durch die schmalen Sehschlitzen den Löwen
zu. Wir hatten schon davon gehört und hatten für uns beschlossen
nicht teilzunehmen.