wie es begann

In 2010 ergab sich dann eine Chance darüber nachzudenken. Barbara hatte über 180 Überstunden aufgrund ihrer Projektarbeit gesammelt und ihre Firma bot ihr die Möglichkeit die Überstunde in zusammenhängender Freizeit zu nehmen.
Wir entschieden uns schließlich für die Fahrt nach Syrien – mit der Fähre von Venedig nach Tartus, von dort über die Türkei nach Griechenland und zurück.
Wir besuchten einen Sprachkurs „Türkisch für Anfänger“ bei der Volkshochschule. Der Unterricht war ganz schön anstrengend, machte aber Spaß und wir lernten neben ein paar Wortfetzen zur Begrüßung und Bestellungen im Restaurant auch einiges zur Kultur, etwas über den Islam, die Lebensgewohnheiten und die Geschichte der Türkei.
Nebenbei kümmerten wir uns auch um die Motorräder, wir schraubten in einer Aktion alle Kunststoffteile ab, untersuchten jede Schraube, schrieben die Art und Größe auf und stellten das Werkzeug dafür zusammen. Ersatzteile werden wir vielleicht benötigen, aber welche, wir haben dann bestimmt die falschen dabei. Falls doch, kann BMW sehr schnell liefern, unser BMW-Händler verspricht uns seine Unterstützung und der ADAC ist hierbei auch eine große Hilfe.
Das Visum für Syrien ist da, wir buchen die Fähre von Venedig nach Tartus. Den Autoreisezug nach München buchen wir erst kurz vor Start, die Aufregung steigt.
Über die Jahreswende gibt es dann die ersten Unruhen in Tunesien, sie weiten sich nach Ägypten aus und erreichen schließlich Syrien. Letztlich haben wir das Ziel Syrien aufgrund der aufkommenden Unruhen gestrichen und reduzierten unsere Route auf Griechenland und die Türkei. Die neue Fähre wird gebucht, wir fahren über Venedig nach Igoumenitsa.