Friaul – …weiter ins Friaul

11. 09 – weiter ins Friaul

Von Hechlingen aus sind wir mit dem Auo-Gespann zur A9 – die Umleitung kostet uns fast eine Stunde, doch dann rollt der Caddy auf der Autobahn Richtung München, ein Blick zur Allianz Arena reicht uns – sie leuchtet weiß – es ist keiner dahoam.
Die A8 führt uns fast ohne Stau an Salzburg vorbei, den Pickerl kaufen wir recht zeitig und können nun für 8,70 € die Österreichischen Autobahnen nutzen. Zäh geht es am Kratschbergtunnel voran, das Einreihen an den jeweiligen Schaltern fällt einigen Leuten schwer. Schließlich erreichen wir Villach und kurz darauf die italienische Grenze, stichprobenartig wird eine Verkehrskontrolle durchgeführt – wir vermuten wegen der Schleuser- und Flüchtlingsrouten.
Bei Tolmezzo fahren wir von der Autobahn ab Richtung Ovaro, wo wir den Campeggio Spin als suchen. Wir fahren einmal an dem Hinweisschild vorbei, bei der Rückfahrt sehen wir die kleine Tafel an der Kreuzung. Wir werden freundlich begrüßt und wir dürfen auf der ersten Stufe der mit Rasergittersteinen ausgelegten Campingfläche stehen.
Drei Motorradfahrer aus Gummersbach stehen an der Hütte, wir grüßen freundlich, sie brummeln aber nur ein kurzes „Hallo“ zurück.

Wir bauen unser Vorzelt auf und richten den Caddy zum Schlafen her – die Motorräder holen wir noch schnell vom Anhänger, damit wir am nächsten Tag schnell losfahren können.
Zum Abendessen gehen wir in die Trattoria des Campeggio – hausgemachte Nudeln in verschiedenen Variationen und super leckeren Saucen werden in drei Gängen serviert. Dazu trinken wir einen leckeren Vino rosso di friuli.
Der Mann erzählt dass es bis Sonntag noch schön sein dürfte und Montag wäre definitiv mit Regen zu rechnen, aber erst gegen Abend. Auf dem Fußballfeld trainieren ein paar ortsansässige Mannschaften und wir sehen amüsiert zu wie sich der anscheinend ältere Torwart vor den Torschüssen duckt und die Bälle dann aus dem Tor holt, anstatt sie vorher aufzuhalten.