6.10. Schlechte Überfahrt

Der Morgen ist für mich mal wieder grausam, wieder Rebellion im Magen- Darmbereich, Barbara geht ohne mich frühstücken, ich bleibe fast den ganzen Tag im Bett, es ist keine Seekrankheit, ich habe mir etwas aufgesackt, was mich alle paar Tage richtig umhaut.
Erst am späten Nachmittag traue ich mich an Deck und lese ein wenig, schau mir Leute an und versuche die Seeluft zu genießen. Gegen Abend gehe ich auch zum Abendessen und probiere das Brot mit etwas Suppe, danach sitzen wir noch ein wenig an Deck aber lange bleibe ich nicht wach.

7.10. noch eine Verlängerung
Wir stehen schon um 6:00 auf und gucken durch das verkalkte Fenster nach draußen, wir sind immer noch auf See. Nach dem Frühstück gehen wir runter und fragen mal wann wir denn ankommen. Erst gegen 10:00 soll die Fähre den Hafen von Genua erreichen. Die Kabine müssen wir aber schon räumen und wir sitzen eine Zeit lang an Deck und harren der Dinge. Die Kinder spielen auf dem mittlerweile feuchtem Stahlboden und es ist ganz schön frisch. Gegen 10:30 lege wir an, es dauert noch bis wir endlich zu den Motorrädern dürfen und noch mal bis wir die Ladeluke erreichen und wieder frische Luft atmen können. Der Weg durch den Zoll ist mühsam, totaler Stau aber nach einer weiteren dreiviertel Stunde sind wir auf dem Weg zum Parkplatz von Firpo. Das Tor geht automatisch auf und wir fahren hinein, der Anhänger und das Auto steht an der alten Stelle und wir ziehen uns schnell um, verladen alles und treten den Heimweg an.