Reisepackliste

unsere allgemeine Reisepackliste

Wir haben uns angewöhnt auf unseren Touren nur das Nötigste mitzunehmen und haben mal zusammengestellt was wir maximal mitnehmen wollen.
Immer wieder stellen wir fest, dass auch diese Liste zu vieles beinhaltet, das ein oder andere Shirt kann zu Hause bleiben.

B G   Bem.
Foto/ Video Kamera / Objektive 1 0 1 0  
  Chipkarten 3 0 3 0
  2. Akku 1 0 1 0  
  Ladegerät 1 0 1 0  
  Tasche 1 0 1 0  
  UV-Filter 1 0 1 0  
  Pol-Filter 1 0 1 0  
Stativ groß     1 0
Stativ klein     1 0
Gopro     1 0
Handy 1 0 1 0  
Handy-Ladegerät 1 0 1 0  
     
Literatur: Reiseführer     1 0  
  Straßenkarte     1 0
     
Allgemeines: Rucksack     1 0
Camelbag 1 0 1 0  
Bauchtasche 1 0 1 0  
Wasserflaschen (2) 1 0 1 0  
Aufbewahrungs-Beutel 1 0 1 0  
Leinentasche 1 0 1 0  
Stromadapter     1 0
Taschenmesser 1 0 1 0  
Taschenlampe 1 0 1 0  
Stirnlampe LED 1 0 1 0  
Plastiklöffel     1 0
Reisetagebuch mit Schreibzeug 1 0 1 0  
     
Medikamente Durchfall     1 0
Schmerztabletten     1 0
Kreislauftropfen     1 0
Bepanthen     1 0
Traumeel     1 0
Soventol     1 0
Anti-Mückenmittel     1 0
Betaisadonna     1 0
elastische Binde     1 0
Tape-Band     1 0
Sonnenmilch 30     1 0
Sonnenmilch 50     1 0
Erste-HilfeSet 1 0 1 0  
     
Kleidung: Merino-T-Shirts 2 0 2 0  
Merino-Unterhose 3 0 3 0  
3/4 U-Hose 1 0 1 0  
U-Hemd Synth. 1 0 1 0  
T-Shirts (kurzarm) 2 0 2 0  
T-Shirt (langarm) 1 0    
Hemd (kurzarm) 1 0 1 0  
Hemd (langarm) 1 0 1 0  
Socken (Merino/Baumwolle) 3 0 3 0  
Halstuch 2 0 2 0  
Seidentuch 1 0    
Hosen (ZIP) 2 0 2 0  
Pullover/Fleece 1 0 1 0  
Badehose   1 0  
Bikini / Badeanzug 1 0    
Regenjacke/Wind 1 0 1 0  
Hut 1 0 1 0
Handtuch 1 0 1 0  
Handtuch groß 1 0 1 0  
     
Schuhe Wanderschuhe 1 0 1 0  
Sandalen 1 0 1 0  
     
Brillen Ersatzbrille 1 0 1 0  
Sonnenbrille 1 0 1 0  
     
Toilettentasche Nagelpflege     1 0
Duschbad 1 0 1 0  
Shampoo 1 0 1 0  
Körpercreme     1 0
Gesichtscreme     1 0
Deo 1 0 1 0  
Bürste 1 0 1 0  
Rasierapparat   1 0  
Zewa-Tücher     1 0
Feuchte Tücher     1 0
Toilettenpapier 1 0 1 0  
     
Papiere Reisepass 1 0 1 0  
Personalausweis 1 0 1 0  
Führerschein 1 0 1 0  
int. Führerschein 1 0 1 0  
int. Kfz-Schein 1 0 1 0  
Visum 1 0 1 0  
Fährticket 1 0 1 0  
Bahnticket 1 0 1 0  
Geld Card 1 0 1 0  
Kreditkarte 2 0 2 0  
Bargeld € und $ 1 0 1 0  
     
Motorrad-Händlerverzeichnis     1 0
ADAC Karte 1 0 1 0  
Krankenversicherungskarte 1 0 1 0    
     
Kochgeschirr Gaskocher mit Kartusche     1 0
Ersatzkartuschen     1 0
Adapter für
Stechkartusche
    1 0
Adapter für Primus     1 0
Kochtopfset     1 0
Pfanne     1 0
Sieb (Platte)     1 0
Griffzange     1 0
Faltschüssel     1 0
Wasserbeutel      
Thermosflasche     1 0
Kaffeefilter     1 0
Filtertüten     1 0
Kaffeepulver     1 0
Gewürze     1 0
Öl     1 0
Plastikteller tief     2 0
Plastikteller flach     2 0
Kaffeebecher     2 0
Trinkbecher     2 0
Messer, Gabel, Löffel     2 0
Feuerzeug     1 0
Fahrtenmesser     1 0
scharf Messer     1 0
Trockenleine     1 0
Müllbeutel     1 0
Spülmittel in Miniflasche     1 0
Abwaschlappen     1 0
Waschmittel     1 0
kleine Plastiktüten     1 0
Tupperdose     3 0
Wäscheklammer     1 0
Trockentuch     2 0
     
Camping Zelt     1 0
Häringe     1 0
Zeltunterlage     1 0
Gummihammer     1 0
Zeltleuchte     1 0
Handfeger     1 0
Campingstuhl 1 0 1 0  
Schlafsack 1 0 1 0  
Innenschlafsack 1 0 1 0  
Kopfkissen 1 0 1 0  
Isomatte 1 0 1 0  
Isomattenüberzug 1 0 1 0  
     
Gepäcktaschen Ortlieb groß 1 0 1 0  
Ortlieb klein 1 0 1 0  
Wasserdichter Sack für Regensachen 1 0 1 0  
Festzurrgurte 4 0 4 0  

Wir über uns

Wir, Barbara und Gerd, fahren nach Aussage der Kollegen ständig in Urlaub, zu deren Unverständnis auch noch mit den Motorrädern, mit Zelt und Sack und Pack.
Ja wir fahren gerne mit den Motorrädern in Urlaub, auf Tages oder Wochenendtouren.

Unser Wunsch ist mal mindesten 2 Monate mit den Mototrrädern durch die Lande fahren – ohne Stress, versteht sich.

Wir haben unsere Homepage in´s Leben gerufen , um interessierten Motorradfahrern und Freunden und Bekannte unsere Erfahrungen und Erlebnisse auf unseren Touren mitzuteilen. Wir machen das so gut wir es können, das nicht alles perfekt ist, möge man uns verzeihen. In diesem Sinne viel Spaß auf dieser Internetseite.

nach einigen Jahren BMW haben wir nun zu den leichteren Husqvarna 701 Enduro gewechselt

wenn wir auf Tour sind, sollen die Maschinen gut gepackt werden – da arbeiten wir streng nach Checkliste.  Was und warum wir alles mitnehmen lest Ihr hier:
Camping-Ausrüstung Packliste

außerdem fahren wir im Gelände die Yamaha WR 250 R

 

 

 

und meine leicht veränderte BMW R00GS Bj 1993

 

Zwischenschritt

GS-Light

nach dem Umbau in 2 Schritten ist die alte R100GS Light genial für Offroadfahrten

 

 

12. Tag Mount Etjo – Windhoek Windhoek Mountain Lodge

Nach dem Frühstück starten wir die letzte Fahretappe dieser Reise gen Süden. Rainer mahnt noch ein letztes Mal vorsichtig zu fahren, auf den schmalen Farmstraßen können Tiere laufen und am letzten Tag ist man eventuell schon nachlässig.

Über schöne Berglandschaften und durch das zentrale Farmland fahren wir zur Kleinstadt Omaruru, eine Gemeinde mit ca. 6300 Einwohner am Omaruru- sowie Otjimakuru. Beide Flüsse entspringen in der Nähe des Berges Otjo.

Omaruru gilt als Künstlerstadt Namibias, in der in den letzten Jahren sich etliche Künstler und Kunstwerkwerker niedergelassen haben und dem Ort ein moderneres Flair verschaffen. Witzige, formschöne zum Teil riesige Schnitzereien entstehen aus verwitterten, trockenen Wurzeln und Baumstämmen, die teilweise Tausende von Jahren alt sind. Das Holz wird zumeist in der Halbwüste und in den nördlichen Gebieten Namibias gesammelt.

In der Mitte des Dorfes gibt es einen sehr guten Bäcker, wir halten aber nicht, weil wir noch vom Frühstück satt genug sind.

Von hier führt uns die Route weiter auf größere Schotterpisten bis nach Wilhelmstal. Als ich auf die asphaltierte B2 abbiege, fährt siech die Fuhre richtig schwammig. Das Hinterrad scheint platt zu sein – ich rolle noch langsam zum Farmstall, wo die anderen schon im Schatten auf uns warten. Rainer kommt auch bald dazu. Ohne ein Wort zu sagen, holt er das Werkzeug und einen Schlauch und wechselt den Schlauch ruck zuck. Wir trinken noch eine Cola beim Farmstall und fahren dann auf der D1967 Richtung Khomas Hochland. Die Wolken werden immer dunkler und wir müssen einige Pfützen passieren. Die Sandpassagen auf der D1958, die auf der Hinfahrt als schwierig eingestuft wurden, finden wir nun nicht mehr. Wir haben so viele Sandwege hinter uns, dass uns die paar Kilometer nicht anhaben können – man lernt jedes Mal dazu.

Die Rückfahrt ist nicht minder schöner als die Hinfahrt, kurvige Pisten führen uns durch die super schöne Hügellandschaft auf durchschnittlich von 2000 m. Höhe.

Zwischenzeitlich treffen wir auf Uwe und Kevin, der mit Übelkeit zu kämpfen hat, Jochen und Thomas hatten das Problem schon am Morgen und sind mit dem Auto mit gefahren. Kevin kann aber weiter fahren.

Schließlich treffen wir wieder auf die C28, die Einfallstraße nach Windhoek, mit Blick auf die Hauptstadt fahren wir Richtung Downtown. Wir tanken noch und es fallen ein paar dicke Tropfen, wir beeilen uns und fahren zur Windhoek Mountain Lodge.  Die meisten stehen schon auf dem Hof und Hilka verteilt großzügig das Windhoek Lager. Wir stehen eine ganze Weile und freuen uns dass die Tour so gut gelaufen ist. Maik war ja mittlerweile auch auf der Lodge und begrüßt uns ebenfalls mit einem Bier.

Es fängt an zu regnen und wir ziehen uns um, gehen kurz in den Pool und erzählen von der schönen Damaraland Tour.

Am Abend gibt es nochmal das leckere Buschmann Fondue, wir verbringen den ganzen Abend an der Theke und haben Spaß bis spät in die Nacht. Es war eine fantastische Tour, ein sehr guter Tourguide und eine tolle Gruppe. Es hat alles gepasst.

 

Abflug in die Kälte

wir bleiben noch ein paar Tage in Windhoek während die meisten schon die Heimreise antreten. Wir gehen noch gemeinsam in die Hauptstadt und haben genügend Gelegenheit Mitbringsel und Unnützes einzukaufen.

Auch der Aufenthalt auf der Lodge hat etwas beruhigendes. Das Team der Werkstatt hat schon die Motorräder für die nächste Tour bereitgestellt und die ersten Teilnehmer reisen auch schon an. Auch die WRs werden wieder aufbereitet, gewaschen, gecheckt, alle Öle und Reifen werden getauscht. Am Ende macht Rainer eine Probefahrt. Die Motorräder sind wieder startklar als wir uns zum Flughafen auf den Weg machen.

 

 

6.10. Schlechte Überfahrt

Der Morgen ist für mich mal wieder grausam, wieder Rebellion im Magen- Darmbereich, Barbara geht ohne mich frühstücken, ich bleibe fast den ganzen Tag im Bett, es ist keine Seekrankheit, ich habe mir etwas aufgesackt, was mich alle paar Tage richtig umhaut.
Erst am späten Nachmittag traue ich mich an Deck und lese ein wenig, schau mir Leute an und versuche die Seeluft zu genießen. Gegen Abend gehe ich auch zum Abendessen und probiere das Brot mit etwas Suppe, danach sitzen wir noch ein wenig an Deck aber lange bleibe ich nicht wach.

7.10. noch eine Verlängerung
Wir stehen schon um 6:00 auf und gucken durch das verkalkte Fenster nach draußen, wir sind immer noch auf See. Nach dem Frühstück gehen wir runter und fragen mal wann wir denn ankommen. Erst gegen 10:00 soll die Fähre den Hafen von Genua erreichen. Die Kabine müssen wir aber schon räumen und wir sitzen eine Zeit lang an Deck und harren der Dinge. Die Kinder spielen auf dem mittlerweile feuchtem Stahlboden und es ist ganz schön frisch. Gegen 10:30 lege wir an, es dauert noch bis wir endlich zu den Motorrädern dürfen und noch mal bis wir die Ladeluke erreichen und wieder frische Luft atmen können. Der Weg durch den Zoll ist mühsam, totaler Stau aber nach einer weiteren dreiviertel Stunde sind wir auf dem Weg zum Parkplatz von Firpo. Das Tor geht automatisch auf und wir fahren hinein, der Anhänger und das Auto steht an der alten Stelle und wir ziehen uns schnell um, verladen alles und treten den Heimweg an.

5.10 entlang der Küste nach Tanger

Das Frühstück ist angerichtet, ich reduziere meins auf Tee mit trockenem Brot, obwohl das Frühstück sehr gut aussieht und recht ordentlich ausfällt.

Etwas schlapp, schleppe ich die Klamotten zum Motorrad zum Hotel auf der anderen Straßenseiteund wir packen unsere Sachen zusammen. Auch die jungen Portiere sind draußen, packen noch mit an. Wir verabschieden uns von den beiden und fahren durch die Stadt auf der N2 Richtung Tetouan.

Nachdem wir die Stadt verlassen haben geht es mir schon etwas besser, der frische Wind sorgt für Entspannung und die Landschaft ist Abwechslung.

Die N2 schlängelt sich am Rifgebirge entlang, eine wunderschöne Landschaft. Die Wolken schieben sich über die Berge wie ein Schleier, ähnlich dem Phänomen am Tafelberg in Kapstadt.
Als wir in Tetouan ankommen, merke ich meinen Magen, nun verlangt er aber nach Essbarem und wir halten an einem großen Einkaufzentrum an, wo es auch eine Pizzeria gibt. Der Wind ist frisch aber wir ziehen es vor draußen zu sitzen, die Frau am Tresen kann das gar nicht verstehen, es ist kalt und windig. Aber mit den Motorradklamotten ist es warm und ich kann die frische Luft gut gebrauchen. Die Pizza schmeckt richtig lecker und ich kann endlich wieder aufatmen, kein Druck, kein schlechtes Magengefühl.

Während wir die Pizza genießen, kreisen hunderte Störche am Himmel. Sie nutzen den Aufwind um sich in die Höhe zu schrauben und scheinen sich hier zu sammeln, um weiter Richtung Süden zu fliegen. So viele Großvögel habe ich noch nie gesehen.
Auf dem Weg entlang der Küste halten wir kaum an und erreichen auch bald den Hafen von Tanger med. Die Schalter sind noch geschlossen, erst ab 16:00 Uhr geht´s los. Barbara kümmert sich, während ich im Schatten warte und die Münchner mit dem Defender in Zebra-Look begrüße. Schließlich muss nur noch das Geld getauscht werden und wir können zur Polizeistation vorfahren. Auch den Stempel haben wir schnell in der Tasche. Nach zwei Kilometern kommen wir wieder an einer Schlange an, stellen uns auch an und warten wie selbstverständlich. Doch dann kommt ein Beamter vorbei und sagt uns wir möchten doch bitte vorbeifahren. Alle Pkw und Lkw werden gescannt und nach Flüchtlingen durchsucht. Wir haben mal wieder Polposition und können uns das Treiben am Fährenheck von Nahem ansehen. Wir essen unsere Vorräte – Tomate und Brot und warten auf die Verladung.
Als es schon dunkel wird kommen ca. zehn Motorräder nach vorne geprescht, eine Frau springt vom Motorrad und rennt zu einem Uniformierten, der sie aber kopfschüttelnd zurückweist. Es folge weitere Gruppen, immer so um die 10 Motorräder, sie schieben sich teilweise vor uns zwischen uns du grüßen, wenn überhaupt nur knapp. Ein Typ kommt zu uns und erklärt, dass die Gruppe von Reisen & Erleben sind und von der Marokkotour auf dem Weg nach Hause sind. Sie fahren bis Barcelona mit. Das Ganze ist uns nicht wirklich sympathisch.
Bald dürfen wir an Bord fahren, mit uns kommen auch die Tschechen an Bord. Wir beziehen unsere Kabine und gehen an Deck und beobachten die Verladung von oben, mit einer Flasche Bier in der Hand. Die Gruppe der Reisen & Erleben stehen noch da und warten laut.
Irgendwann wird es leer am Heck und die Klappen werden geschlossen, wir gehen auch bald schlafen.

4.10. Chefchaouen

Mir geht es schlecht, ich hatte mehrmals Durchfall in der Nacht und gehe schwankend zum Frühstück. Der freundliche Kellner gibt mir schwarzen Tee und ein trockenes Brot, auf Rührei oder ähnliches verzichte ich. Ich möchte mich nur noch wieder hinlegen.
Der Kellner fragt mich dann, ob ich überhaupt fahren können und wann wir denn fahren würden und meint mit ernstem gesicht, das wir bis Mittag das Zimmer noch nutzen können. Oh, oh Missverständnis, wir bleiben bis morgen, antwortet Barbara. Aber leider sitzt er am längeren Hebel. Er ist sehr nett und fragt bei der gegenüberliegenden Pension an, ob wir dort bleiben können. Ja, das Zimmer ist frei und wir ziehen um. Die Motorräder bleiben auf dem Hof.

Auf wackeligen Beinen schleppe ich mich und die Sachen mit in die Pension und lege mich gleich wieder hin.
Barbara geht am Tag in die Stadt, während ich schlapp liegen bleibe. Auch das Abendessen fällt für mich aus, ich habe keinen Appetit und möchte nur noch weg.

Wenden Around 2015

die zweite Challenge wurde nun in Wenden durchgeführt – Frühstück bei Arne, Zeltplatz am Feuerwehrhaus. Die einzelnen Station bestanden wieder mit Fahrübungen, Spiel und Spaß und Geschicklichkeit – am Platz waren dann die letzten Übungen zu absolvieren.

alles weitere auf wenden-around.de

 

Campingzubehör

Alles was man braucht ist ein gutes Motorrad und …Campingzubehör,
Der schwerwiegende Grund nicht zu campen liegt schon oft an der Wahl der Ausstattung, wir möchten hier einfach unsere Kenntnisse und Erfahrungen zum Thema Campen mitteilen.

Zelt

es gibt verschiedene Varianten eines Zeltes, mit unterschiedlichen Formen, Aufbaueigenschaften, Gewicht und Größe, Eigenschaften, die die Nutzung stark beeinflussen. Man muß sich erstmal die Frage stellen

  • wohin soll es gehen ?
    • ins Warme – dann sollte das Zelt viele Belüftungsmöglichkeiten haben, das Innenzelt sollte eventuell sogar alleine, ohne Aussenzelt stehen.
    • nasse Gefilde ? das Zelt sollte im Nassen ab- und wieder aufbaubar sein,
    • dazu ist das Innenzelt herausnehmbar, das Aussenzelt sollte allein stehen.
    • wie hoch ist die Wassersäule
    • ist das Zelt gut gegen Sturm ?
  • welche Ansprüche habe ich an der Größe
    • muß ich drin stehen können oder fühle ich mich am Boden wohl ?
    • vieleicht muß ich mich bei Regen längere Zeit im zelt aufhalten
    • wie schwer darf es sein
    • was kann ich schleppen ?
    • wie groß darf es sein
    • das Packmaß ? wie groß darf es eingepackt sein
    • wie oft baue ich es auf und ab
    • bleibe ich lange am Ort oder ziehe ich jeden Tag weiter, da kann die Zeit schon eine Rolle spielen
    • wie funktioniert der Auf- bzw. Abbau bei Dunkelheit – mache ich das blind oder ist es zu kompliziert – hat das Zelt verschieden große oder farbige Stangen
  • wer kommt mit ins Zelt ?
    • wieviele Personen sollen untergebraht werden. Es gibt 1,2,3,4 Personen- und Familienzelte, letztere sind dann wohl eher für Gespannfahrer ratsam.

Kuppel-Zelt


Die einfachste Form ist das Kuppel-Zelte, mit gekreuzten Gestänge wird das Innenzelt zuerst aufgestellt und dann das Außenzelt übergeschlagen. Die Zelte werden schon günstig bei den einschlägigen Discountern angeboten. Wen man das Zelt nur wenige Mal im Jahr benötigt, z.B. nur auf Motoraftreffen, dann ist dies wohl ok.

Vorteil: billig, relativ großer Raum, man benötigt wenig Häringe
Nachteil: oft schlechte Qualität, Auf- und Abbau ist wetterabhängig, die Apsis ist klein wenn überhaupt vorhanden.

Geodät-Zelte


sind spezielle Kuppelzelte, bei denen sich mehrere Gestängebögen kreuzen und die Außenzeltfläche in kleinere Flächen teilen. Das Außenzelt wird dabei an die Gestänge gehängt, das Innenzelt kann innen angehängt werden. Geodätzelte sind sehr Windstabilität.

Vorteil: windstabil, wetterunabhängiger Aufbau des Innenzeltes, geringes Gewicht und kleines Packmass, gute Belüftung, großer Innenraum, lassen sich schnell Auf- und Abbauen, muss nicht zwingend abgespannt werden
Nachteil: kleine Apsis

Tunnelzelte


die Gestänge werden zum Bogen parallel nebeneinander aufgespannt. Und bieten die beste Raumausnutzung – und sind bezüglich Volumen relativ leicht. Sie lassen sich schnell aufbauen, da Innen- und Außenzelt meist miteinander gekoppelt sind. Das Innenzelt ist  im Außenzelt eingehängt und kann separat ausgebaut werden.

Vorteil: großer Raum, große Apsis, mehrere Eingänge, schnell auf- und abzubauen – relativ geringes Gewicht
Nachteil: muss abgespannt werden und benötigt deshalb viele HeringeWir haben uns schon vor Jahren für Tunnelzelte entschieden, die es auch in verschiedenen Größen gibt. Als Zelt für ständigen Auf- und Abbau war das Tatonka Alaska III genial. Es hat eine „Stehhöhe von knapp 95 cm, die Liegefläche ist 1,30/2,10m, die Apsis ist mit 1,8m Länge gut zum Vertauen von Koffern und Schuhen etc.. Notfalls kann man da auch kochen.  Der Eingang ist natürlich mit 60cm Breite und knapp 80cm Höhe recht knapp.

Sind wir länger an einem Ort, so war das Jack Wolfskin Flexibility die Wahl. Es hat eine Stehhöhe von knapp 1,90 m, die Liegefläche ist 2,25/2,15m mehr als ausreichend, die Apsis ist mit 2,1m Länge gut zum Frühstück im Regen. Hier hat man auch ausreichend Platz zum Kochen. Trotz der Größe ist es dennoch relativ kompakt und wieght „nur“ 10kg.
Je nachdem, wo wir hinfahren und wie lange wir bleiben, nehmen wir das kleine oder das große Zelt mit. Auf Treffen nehmen wir eher das kleinere mit, weil es weniger Grundfläche braucht und wir auch nicht soviel dabei haben (halbe Küche und so).
Beide Zelte kamen in die Jahre und wir haben uns nun für den Kompromiss, das Eureka BigHorn 3D entschieden. Die Stehhöhe ist mit 1,35m noch gut genug um sich die Hose nicht im Sitzen anziehen zu müssen, zu zweit hat man genügend Platz und die Apsis reicht auch aus um dort bei Regen zu kochen und zu essen.
Das Gewicht liegt bei 3,8kg, was beim Motorrad aber auch eher zweitrangig ist, zumal wir ja mit 2 Motorrädern unterwegs sind…

Tarp


auf Reisen in den Süden haben wir ein Tarp dabei, es kann über oder vor das Zelt gespannt und bietet Schutz vor der Sonne (ist nicht so gut wie ein Baumschatten) oder vor leichtem Regen. Wenn das Zelt länger in der Sonne steht und sich die UV-Strahlen auf sich wirken lässt. Kommt es schneller zu Verschleißerscheinungen. Ein Tarp kann das schon reduzieren. Wir haben ein Tatonka Tarp Fehlfarbe für 79,90 DM gekauft, original kosten sie das doppelte bis dreifache.

PE-Unterlage

Das Zelt packen wir in eine Ortlieb-Rolle, zusammen mit dem Tarp und der Zeltunterlage. Die Unterlage aus Gewebe-PE ist sehr wichtig bei steinigen Untergrund, damit der relativ empfindliche Zeltboden nicht beschädigt wird. Die Folie werden wir meistens nach der Tour weg.

Schlafsack

Auch bei der Wahl des Schlafsack ist der Zweck entscheidend. Wir fahren zu verschiedenen Zeiten, in warme oder kalte Gefilde, bei trockenem oder nassem Wetter.Schon bei der Frage, ob der Schlafsack mal nass werden kann, entscheidet sich ob ich einen Daunen- oder Kunstfaserschlafsack nehme. Besteht die Gefahr, dass der Schlafsack nass werden könnte steht schon fest, dass es kein Daunenschlafsack wird. Er hat zwar in allen Temperaturklassen das geringste Gewicht und ein super kleines Packmaß. Doch wenn er nass wird, müsste man ihn eigentlich waschen und langsam trocknen, da sich die Daune verkleben kann. Damit fällt er für eine Motorradtour unserer Ansicht schon mal aus. Bleibt die Kunstfaserschlafsack, der trocknet recht schnell und ist  eher feuchteunempfindlich. Bei den Temperaturangaben gibt es drei unterschiedliche Angaben:

Komforttemperatur T comf: Dieser Wert wird für eine “Standard-Frau” (25 Jahre, 60 kg, 1,60 m) errechnet, die gerade noch nicht friert.
Grenztemperatur T lim: Dieser Wert wird für einen “Standard-Mann” (25 Jahre, 70 kg, 1,73 m) berechnet, der gerade noch nicht friert.
Extremtemperatur T ext: Dieser Wert wird für eine “Standard-Frau” (25 Jahre, 60 kg, 1,60 m) unter starker Kältebelastung berechnet. Hier besteht erhöhtes Risiko der Unterkühlung.

Als Orientierungswert beim Schlafsackkauf sollte der erste Wert (Komfortwert T comf) dienen: Wenn wir gen Norden fahren, nehmen wir den Dicken mit. Bei uns heißt er Ajungliak Kompakt Winter mit . Der Komfortbereich des Kompakt-Winter geht bis -3 °C, der Grenzbereich geht bis -9 °C und der Extrembereich bis -27 °C.
Das Material ist vollsynthetisch, außen Nylon, innen Polyester. Mit ca. 2,0kg und einem angemessenem Packmaß ist der Schlafsack noch gut unter zu bringen.

Für den Süden reicht uns ein preiswerter Schlafsack für knapp 50€, z.B. der Meru Nightdream. Temperaturbereich: 8 °C / 4 °C / -11 °C. Das Material ist vollsynthetisch, außen Nylon, innen Micro Polyester. Das Packmass ist gut und mit 1,5kg ist er auch recht leicht.

Im Schlafsack haben wir zusätzlich ein Baumwoll-Inlet, das auch die Temperatur noch ein wenig optimiert und auch angenehmer ist, außerdem schont es den Schlafsack.

Hier noch ein Tip am Rande: Die Schlafsäcke sollten nicht über längere Zeit im Packbeutel bleiben, d.h. den Schlafsack über Winter auf alle Fälle locker lageren. Wir packen sie in alte Kopfkissen und legen sie auf den Dachboden. Die Fasern verklumpen so nicht bzw. werden zusammengedrückt.

Isomatte:

Wir hatten über 15 Jahre lang die gemeine selbst aufblasbare Thermarest mit auf Tour, hier aber schon die Luxusvariante. Extra groß und besonders dick müssen sie schon sein  Maße: 196 x 63 x 5 cm. Packmaß:66 x 15 cm Ø. Gewicht: 1700 g.
Unsere Rollen waren schon recht mächtig und das eigenständige Aufblasen war auch nicht mehr so richtig vorhanden – sie kommen eben auch in die Jahre. Barbara hat noch Stoff-Überzieher für die Matten genäht und so ist es echt gemütlich.

Getestet hatte ich auch die leichteste und modernste Isomatte der Welt – die Therma-Rest Neo Air – Large . Die erste Wahl für alle, die ihr Gepäck bei jeder Reise so leicht und kompakt wie möglich halten wollen. Das Gewicht mit 550g für die Large-Matte, Maß von 196/63/6,3, Packmaß 31/12cm war das Teil einfach spitze. Dazu hatte ich noch den passenden Überzug – der aber auch schwer über zu ziehen war. Das und das lästige Aufblasen sowie das Knistern der Neo-Air in der Nacht hat mich ein wenig gestört.

Nun haben wir die EXPED SynMat 9 Pump DLX, Die SynMat hat eine Kunstfaser-Füllung und ist sehr bequem, leicht und superkompakt zu verpacken. Mit der integrierten Pumpe ist die Matte schnell aufgeblasen und sie lässt sich auch schnell zusammenpacken. Zum Entlüften dient ein flaches Entlüftungsventil mit Einwegklappe. Gewicht ca. 1.160 g, Temperaturbereich bis -25°C, Maße (Länge/Breite/Dicke) ca. 197 x 65 x 9 cm, Packmaß ca. 27 x 16 cm. Parallel zur SynMat gibt es auch die  DownMat, mit Daunenfüllung, sie ist deutlich teurer – Vorteile hat sie aber meines Wissen kaum. Die Bezüge passen auch über die Matte – es ist einfach angenehmer auf Baumwolle zu schlafen als sich am Synthetik zu schmiegen.

Gepäckrolle

Natürlich darf ein Kissen nicht fehlen. Das Ganze,2 Kissen, 2 Bezüge, Baumwollinlets, 2 Schlafsäcke und die beiden Isomatten packen wir in den Ortlieb Rack Pack XL, dazu werden noch Handtücher oder Fleecejacken mit eingepackt.
Camping
Der Ortlieb Rack-Pack PVC XL (gibt´s auch kleiner S-XL), ist der Packsack schlecht hin. Absolut wasserdicht. PVC-beschichtetes Polyestergewebe mit verschweißten Nähten. Der Rollverschluss auf der Längsseite ermöglicht bequemes packen der Klamotten. Mit Traggriff, Gurt wird der Sack auf das Motorrad geschnallt, hält alles aus.
Wir haben den XL auch schon im Flugzeug mitgenommen – der Sack hält alles aus.
Sack

Um den Sack auf das Motorrad zu spannen, gibt auch viele Philosophen, die entweder mit Gepäckspinnen, Gummistrapse oder ähnliches Ihr Glück versuchen. Recht fest und gut gesichert ist die Gepäckrolle durch die Rokstraps Straps, die z.B. bei Touratech für 15 € zu haben sind. Nachteil ist bei den Strapsen, dass sie sehr schnell zu lösen sind – und weg ist die Tasche.
Wir verwenden die einfachsten Zurrgurte vom Baumarkt, die sind solide und absolut sicher, wenn sie einwenig vertüdelt sind, löst sie so schnell kleiner 🙂  Sollten sie mal am Ende ausfransen, einfach die Fransen mit einem Feuerzeug absengen.

Strapse

Tisch:

Wir haben einen Holzrolltisch, mit 50/50cm und ca. 60cm Höhe, Packmaß ca. 50/20 cm Ø. Diese Modelle gibt es in verschiedenen Größen und Ausführungen – meistens in Aluminium. Wir haben ihn auch nur dabei, wenn wir selten die Orte wechseln.
Ein guter Ersatz für einen Tisch bieten die Alu-Koffer, es reicht meisten 2 Koffer nebeneinander zu stellen – fertig.

Stuhl

auch bei den Stühlen gibt es viele Varianten – Packmaßund Sitzkomfort widersprechen sich leider allzu oft und man muß für sich das geeignete Sitzmöbel finden. Oft findet man aber auch auf Campingplätzen schöne Sitzmöglichkeiten.
Dreibein
Der einfachste und preiswerteste ist Stuhl ist wohl der dreibeinige Hocker. Die Sitzhöhensind um die 40 cm. Die Sitzfläche sind meist aus unempfindlichem Nylongewebe oder auch in Leder. Lackiertes Stahlrohr mit einfachen Kunststoff-Endkappen oder für den Naturliebhaber in Holz. Eingeklappt hält ihn ein Klettband zusammen. Inkl. verstellbarem Tragegurt. Packmaß: 56 x 7 cm Ø. Gewicht: 745 g
Der Walkstool ist da schon die gehobenere Variante, sehr bequem aber immer noch ohne Lehne. Preislich liegen die Walkstool schon ab 50€ aufwärts, haben aber ein gutes Packmaß, sind stabiler und leicht.

Faltstuhl
Dann gibt es die robusten Aluminium- oder Stahlrohrkonstruktion mit kleinem Packmaß und Bezug aus kräftigem Polyestergewebe. Packmaß: 75 x 20 cm Ø und Gewicht jenseits der 2 kg
Wir haben mal durch Zufall welche von Bekannten bekommen, die sie wiederum in Italien fanden. Wir haben noch keine bessere Alternative gefunden – sie werden einfach auf die Rolle festgezurrt und fahren einfach mit.

Sonstige Sitzmöglichkeiten
Von Thermarest werden sogenannte Trecker Lounge angeboten, die die Thermarestmatte als Falthocker umfunktionieren. Man muss es probieren und für sich das beste herausfinden.
Bilder unserer Möbel siehe oben.

Geschirr

2 tiefe und 2 flache Teller aus Melamin
Standardbesteck (eins vom Bund und einen alten Satz aus der Küche) und 2 kleine Löffel
1 scharfes Messer – kann auch ein Fahrtenmessersein – muß aber nicht
2 Edelstahltassen für Kaffee,
2 Plastikbecher
0,3l
1 Dosenöffner

mehr braucht man nicht unbedingt.

Kochgeschirr

es gibt mittlerweile super leichte und gut verstaubare Kochsets, z.B. das Esbit Kochgeschirr HA Nonstick oder das MSR Quick 2 System sind super – kosten aber auch von ca. 50,- bis xx,-€ . Letzteres hat Kunststofftassen und ist als Packet ein Traum von Packmaß. Von den einfachen Alutöpfen möchten wir abraten, weil der Abrieb recht heftig ist und das Essen auch schnell anbrennt.
Wir verwenden ein mittlerweile 10 Jahre altes Edelstahlset mit Griffzange – dazu eine Trangia Bratpfanne 22cm Durchmesser und die dazugehörige Multiplatte, die als Sieb, Deckel oder Schneidebrett dient. Ganz wichtig ist die alte zusätzliche Griffzange.

Kaffee

zum Kaffeekochen verwenden wir den Topf, die Tatonka Thermoskanne und die super Erfindung – den faltbaren Kaffeefilter.
Sofern auf Campingplätzen Strom zur Verfügung steht, nutzen witr zum Wasserkochen auch einen alten Tauchsieder, der nimmt nicht viel Platz und man spart so Gas.

Faltschüssel

wer schon mal am Fluß in Norwegen gezeltet hat, kennt die Vorteile einer Faltschüssel. Die Ortlieb Faltschüssel ist zwar recht teuer, lohnt sich aber. Egal ob Wasser aus dem reißenden Fluß holen, zum Bier kühlen oder zum Geschirrspülen auf dem Campingplatz. Ein ganz geniales Utility.
Sie besteht aus PVC-beschichtetes, nahtverschweites Polyestergewebe, eine neue Variante (auch als Noname günstiger) gibt es mit Tragegriffen, muß aber nicht sein.
Die Faltschüssel  29 x 29 x 16 cm ist  255g schwer und läßt sich auf 10 x 15 cm zusammenfalten.

Wasserbeutel

Der kompakte Wasserbeutel von Ortlieb ist in den verschiedenen Größen erhältlich. Das Gewebe außen ist reiß- und wasserfest, die Beschichtung innen für Trinkwasser geeignet. Die 4 und 10 Liter Versionen können mit den Griffen gut an Ästen oder ans Motorrad aufgehängt werden. Bei längeren Etappen kann man auch Wasservorrat mit nehmen und auf dem Motorrad verzurren – der Wasserbeutel ist stabil genug.

Plastik-Dose

Zum Ordnen im Koffer ist eine Plastikbox – z.B. Tupper o.ä. ganz wichtig. Kaffeepulver und -filter, Fläschchen mit Essig und Öl, Gewürze sowie die Zuckerdose finden dort Platz. Da die Flaschen recht klein sind, muß man schon mal Mitcamper oder in Restaurants um Befüllung bitten, ist aber selten ein problem. Auch beim Zucker ist schnell Nachschub gefunden.

Kocher

Die Wahl der Kocher ist auch wieder eine Philosophie für sich, es gibt soviele verschiedene Systeme: Spirituskocher, Multifuel oder Allesbrenner, Benzinkocher, Gaskocher.

Der Trangiaspirituskocher war wohl der erste, den schon jeder zusammen mit den Alu-Töpfen als Einsteiger besessen hat. Der Vorteil ist eindeutig das kleine Packmass und die Unempfindlcihkeit gegenüber Wind bzw. Sturm. Dafür ist die Brennleistung nicht so super. Das Einsteigersystem gibt es schon ab 40,-€ Der Brenner selber ist schon für 15,-€ zu kaufen. Zum Brenner benötigt man dann aber auch immer noch die  Spiritusflasche.

Die Multifuelbrenner sind schon ausgefeilter, da ist schon Feinwerkmechanik drin und kosten auch schon ab 100,- aufwärts. Diese Brenner verheizen Benzin, Petroleum aus handelsüblichen Benzinflaschen und Gas aus Schraubkartuschen – hier sind Coleman und Primus als Marke zu nennen. Den Kocher gibt es mit externer Benzinflasche (Packmaß ca.  18/9/9cm Gewicht ca. 510g) oder integriertem Tank (Packmaß 13/ 12cm Durchmesser, Gewicht ca. 600g) – eine Reserveflasche benötigt man aber auch. Die Preise spiegeln sich in der filigranen Technik wieder, auch die Wartung darf nicht außer Acht gelassen werden.

In ähnlicher Preisklasse rangieren auch die Benzinkocher, die Abmessungen und die Ausführungen sind auch ähnlich den Multifuels mit externer Benzinflasche oder integriertem Tank.
Wie beim Multifuelkocher darf nur gereinigtes und bleifreies Benzin verwandt werden. Normales Benzin aus dem Motorradtank lösen Dichtungen auf – das war auch der Grund für die Explosion unseres Coleman, der dann in die Tonne getreten wurde, wir schließen aber auch nicht aus, dass wir den Coleman Kocher nicht richtig gereinigt haben.

Bei den Gaskochern gibt es im Grunde 2 Ausführungsarten, die einen werden auf die Kartusche geschraubt und stehen recht hoch – Nachteil ist bei wackeligem Untergrund kann man den nicht verwenden. Dafür ist der Preis genial und für kleines Geld gibt es schon leistungsfähige Kocher.
Die 2. Ausführung ist der alleinstehen Kocher, mit Füssen und einer Topfaufstellfläche, die Schraubkartusche ist mit einem Schlauch verbunden.  Aufgrund des niedrigen Schwerpunktes hat der Kocher einen sicheren Stand. Die kompakte Bauform sorgt für ein geringes Gewicht und geringes Packmaß.
Eine weitere seltenere Ausführung ist ein Kocher mit Ceranfeld und Piezo-Zündung, die sich aufgrund der Konstruktion beim Motorradfahren nicht bewährt haben.

Wir haben uns letztlich für einen Snow Peak als alleinstehenden Kocher entschieden, dazu passen alle Schraubkartuschen von Primus.  In Nordeuropaund auch USA sind Kartuschen von Primus weit verbreitet, während Campinggas eher im Süden vertreten ist. Mittels Adapter ist aber auch die Kartusche von Campinggas zu verwenden. Auch für Steckkartuschen, die in abgelegenen Gebieten immer noch angeboten werden, gibt es noch einen Adapter.

Grill

für den Urlaub in Schweden kauften wir uns bei Globetrotter diesen Reisegrill mit super Packmassen, gute Qualität, standfest und schnell sauber gemacht. Wir haben ihn jeden Tag gebraucht. Obwohl der kleine Grill nicht besonders gross erscheint, so nehmen wir ihn eigentlich doch selten mit – es gibt wohl wichtigeres.
Es scheint ihn aber nicht mehr zu geben.

Koffer

Nun haben wir alles zusammen, um uns ordentlich zu ernähren und wir bringen das ganze Sammelsurium in den linken (kleineren) Alukoffer der F800GS unter. Der Koffer ist recht knapp, wegen des Auspuff, dennoch kriegen wir alles unter.
Tassen, Becher und Besteck sind im lila Beutel untergebracht, im roten Beutel sind diverse Kleinigkeiten untergebracht: Nähzeug, Spültücher, Spülmittel in einer kleinen Flasche, Wäscheklammer und –Leine, Flickzeug für das Zelt, Isomatte, Nahtdichter….
Im anderen Koffer sind meine Klamotten…

Anbieter der Ausstattung

www.globetrotter.de
www.louis.de
www.touratech.de
www.biwakscharte.de