Logo

unsere Reisen      -    Alpentour 2003 - Info [< Zurück - Nach Österreich - weiter >]

Alpentour 2003

Nach Österreich

Am nächsten Morgen ist der Himmel grau und die Wolken hängen tief. Wir fahren die B4 bis Bamberg, wo sie auch aufhört zu existieren, es fängt an zu nieseln und ich ziehe mir die Regenhose an, auf den Beiwagen spanne ich die Pelerine, die Barbara eigens genäht hatte. Sie ist jetzt Wasserdicht verpackt, aber etwas bewegungsunfähig. Weil der Regen stärker wird fahren wir auf die A73, ab Erlangen giesst es in Strömen, die A3 vorbei an Nürnberg und dann auf die A9 Richtung Ingolstadt – bloß schnell weiter.
Allmählich wird es trockener und in Denkendorf verlassen wir die Autobahn um auf die B299 über Neustadt nach Landshut zu fahren und dann weiter über die B15 über Taufkirchen, Dörfen, Wasserburg nach Rosenheim.
Bis Kufstein fahren wir auf der Autobahn, weil Mautfrei, und fahren über St. Johann Richtung Kitzbühel. In Oberndorf finden wir recht schnell für 20€ p.P. ein sehr schönes Zimmer.Die einzige Restauration ist nicht so prächtig, Tiroler Gröstle für mich und ´ne Wurst mit Kraut für Barbara war das einzig erschwingliche.

 

Rüber nach Südtirol

Nach sehr gutem Frühstück fahren wir gegen 9:00 Uhr über den Pass Thurn, vorbei an Mittersill zum Felbertauerntunnel, anfangs gibt es noch Regen, der aber immer schwächer wird und in den Bergen gänzlich stoppt. Der Tunnel ist furchtbar – rußig und dreckig. Um so mehr erfreuen wir uns der Sonnenstrahlen am Ende des Tunnels, obwohl dort die Mautstelle aufgebaut ist und der keinen Motorradfahrer durchläßt, der nicht 8 Euronen entrichtet.
Es ist trocken und wir fahren runter nach Matrei, rein in den Ort, aber irgendwie gibt es keinen Parklatz, der Ort ist eng und irgendwie nicht so einladend und so fahren wir weiter nach Huben. Wir ziehen unsere Regenklamotten aus und tanken. Eine Motorradgruppe fährt vorbei und biegt in das Kalser Tal ein– da schauen wir auch mal rein. Wir kurven die Serpentinen hoch und wundern uns nicht schlecht als in Kals am Großglockner dicke Wolken aufziehen und es tatsächlich anfängt zu schneien, wir machen schleunigst wieder kehrt und fahren weiter Richtung Lienz.
Es beginnt zu gießen und es wird immer schlimmer, in Innichen  (St. Candido) sehe ich keine Straße mehr und ibiege hinter einer R1100S in den Ort um eine Unterkunft zu suchen. Wie nasse Pudel stehen wir auf dem Marktplatz in 5cm hohem Wasser. Es ist nicht daran zu denken den Helm abzunehmen, geschweige denn Barbara aus dem Beiwagen zu pellen, um nach einem Zimmer zu fragen. Also fahren wir weiter bis Toblach (Dobbachio), der Regen wird langsam weniger. Als ich auf einem Parkplatz halte kommt eine ältere Dame mit einem Regenschirm auf uns zu und zieht mich mit ins Haus, der „Villa Bachmann“. „Schauen Sie unsere Zimmer an, bleiben sie hier, trockenen Sie sich erstmal, es muss ja kalt sein“ Ich schob das Gespann unter den Dachvorsprung und wir entluden unsere nassen Sachen in das üppige Apartment, das für 26€ pro Person nicht zu teuer ist.
Am Nachmittag läßt der Regen nach und wir können sogar nach einem Spaziergang im Sonnenschein eine schöne Tass Kaff trinken.. 
Abends gehen wir schön essen und müssen schnell erkennen, dass dieser Urlaub teuer wird, alle Gerichte kosten mindestens 10-15€, dazu noch 2 Bier á 3€. - schon heftig. Wir beschliessen den nächsten Tag in Toblach zu bleiben und eine Spritztour von hier aus zu unternehmen.
 

unsere Reisen      -    Alpentour 2003 - Info [< Zurück - Nach Österreich - weiter >]