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Alpentour 2003

Rund um die 3 Zinnen

Am Morgen scheint die Sonne und wir starten die Tour durch das Höhlensteintal (SS51) bis Schluderbach, dann auf die SS48 bis Misurina. Dort biegen wir auf die mautpflichtige Straße zu den Drei Zinnen. Es macht sau viel Spaß die Serpentinen mit Schwung zu nehmen, die Linkskurven sind am schönsten, aber auch bei den Rechtskurven kann ich richtig driften, das Hinterrad quietscht. Oben angekommen erspähen wir ein Superpanorama, es wird immer kälter und der Wind pfeifft ordentlich um die Ecken. Nach einer halben Stunde bewegen wir uns wieder abwärts. Selbstverständlich muß ich ein Foto von der Gespannfahrt haben Barbara springt aus dem Seitenwagen ich wende und fahre noch mal hoch. Versuche einen Dreher, der mir aber misslingt und so lande ich mit dem Seitenwagenrad auf dem Seitenstreifen. Bei dem Versuch die Fuhre zurück zu ziehen, rutsche ich ab und der Seitenwagen rollt in den Hang, wobei er sich in das Geröll bohrt, jedes Ziehen ist umsonst.
Ein VW-Bus mit Wanderern hält an und hilft mir. Ein junger Mann stemmt sich vorne an die Maschine und verbrennt sich dabei noch die Finger am Auspuff aber das Gespann kommt frei und ich fahre nicht ohne mich zu bedanken talwärts.
Barbara schießt die gewünschten Fotos und dann wird es wirklich ungemütlich kalt, es beginnt leicht zu schneien.
 


Unten am See machen wir erstmal Pause, packen Kaffee und Kekse aus und geniessen die Aussicht auf die Berge. Ein GS-Fahrer ohne BoFo-Aufkleber aus Köln gesellt sich zu und wir tauschen unsere Erlebnisse aus. 

Wir fahren weiter über den Passo di Croce nach Cortina d´ Ampezzo und steuern den Passo di Falzarego an. In einer Hütte trinken wir noch einen Cappuchino für 3,25€, wir halten jetzt Anteile der Hütte.


Oben auf dem Pass biegen wir in das Val di Cassiano ab und entdecken einige Paraglyder die dort starten, wir schauen gespannt zu, das muss irre sein. Der Pass Valparola bleibt fast unbemerkt und später entdecken wir östlich die Kreuzkofelgruppe. Nachdem wir die Orte Abtei (Badia)  und St. Martin (S. Martino) auf der SS244 durchfahren biegen wir nach St. Vigil (S.Vinilio di Marebbe) ab, dort tanken wir und rasten wieder einmal. Um den Kronplatz wird es dunkel und wir befürchten wieder ein Regenschauer aber es bleibt trocken.
Weiter geht es bis Olang (Valdora), die Straße ist ziemlich eng und kurvig, es macht schon Spaß mit dem Gespann, Barbara gesteht mir, dass sie jetzt auch gerne mit der Twin unterwegs wäre. Schließlich fahren wir auf der SS49 zurück nach Toblach, die schon fast Autobahncharakter hat. 
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