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Dolomiten 03

Sextental über Pardoi nach Auer

Als wir aus dem Fenster sehen, erkennen wir blauen Himmel, na das wird ja ein schöner Tag. Nach dem Frühstück packen wir schnell zusammen und fahren durch das Sextental (SS52) überqueren den Kreuzberg-Pass und schlängelt sich die 52 weiter durch das Val di Padola, die Strecke zieht sich wird aber nicht langweilig.
Am Lago di S. Catarina mache wir kurz Pause, ziehen unsere Pullover aus, weil es warm geworden ist. Über Pieve di Cadore und Borca die Cadore erreichen wir schließlich wieder Cortina, jetzt ist es richtig warm. Nach kurzem Tankstop geht unsere Fahrt erneut zum Falzarego-Pass, wir geniessen die Überfahrt aber gerne ein zweites Mal. Statt rechts biegen wir heute nach einem kurzen Fotostop links ab nach Arabba und weiter zum Pardoi-Pass.
 In Arabba hält sich eine Gruppe Solos hinter unserem Gespann, ich lasse sie auf einer langen Geraden vorbei und gehe davon aus, dass sie auch abziehen. Nach der Geraden folgte eine Reihe Serpentinen und da hatte ich sie alle wieder – noch schlimmer sie bremsen unseren Spaß. Auf den Geraden geben die SAD-ler Gas und weit vor den Serpentinen bremsen sie wieder um die Motorräder um die Kurve zu tragen. Barbara wird im Beiwagen wahnsinnig, wie kann man so fahren. Immer wieder lasse ich eine größere Lücke um dann meinen Fahrspaß zu haben- und so war es dann doch noch schön den Pardoi hochzufahren. Auf dem Pass wandern wir durch die Souvenier-Shops, kaufen Karten und beschreiben sie gleich und werfen sie gleich ein. Die Abfahrt wird angenehmer, kein Solofahrer vor mir und so kann ich das Gespann laufen lassen, jede Serpentine schön driften.
Unten im Tal trinken wir auf einem abgewracktem Campingplatz Capuccino, obwohl unaufgeräumt ist es ein schöner Platz, viele Motorräder fahren vorbei und vom Berg schallen Motorengeräusche.



Wir fahren weiter über das Sellajoch über Wolkenstein und St. Christina nach St. Ulrich, eigentlich wollen wir uns hier ein Zimmer suchen und einpaar Tage bleiben, doch uns gefällt der Ort überhaupt nicht, zu mondän, zu viele Touris. Wir fahren dann weiter nach Kastelruth und fragen in 4-6 Pensionen nach einem Zimmer, ohne Erfolg. Irgendwann sagte uns jemand, dass die Kastelruther Spatzen am Samstagabend auf der Seiser Alm gespielt haben, hier sind alle Zimmer ausgebucht. Wir beschließen kurzer Hand nach Auer zu fahren.
Wir fahren weiter nach Seis und essen dort Apfelstrudel, trinken einen Cappu und weiter geht’s über eine idyllische und sehr kurvige Straße Richtung Bozen. Leider ist die Abfahrt vom Kastelruther Konzert immer noch im Gange und der Verkehr ist unangenehm hoch. Einpaar Dachauer Heizer knallen an uns vorbei, Hell-Driver, sie überholen in allen Lagen trotz Gegenverkehr. Das da nichts passiert ist wohl eher ein Wunder.
Wir wählen jetzt die Autobahn bis Auer und fahren in das Dorf und finden auf Anhieb ein Zimmer im Gasthaus Rauch, allerdings mit Dusche und WC auf dem Flur, dafür aber nur 17Euros.
Nach dem Auffrischen gehen wir in die Pizzeria, super Pizzas und leckeres Bier und sitzen noch länger auf unserem Balkon und trinken ein Glas Wein.
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