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Dolomiten 03

Links und rechts vom Val Aldige

Nach opulentem Frühstück fahren wir über sauber gestylte Serpentinen nach Montan rauf und erblicken herrliche Ausblicke der Etsch entlang Richtung Bozen. Die SS48 schlängelt sich bis Calvalese waldiges Gebiet, es ist frisch und im Schatten. Vor Calvalese biegen wir nach Castello di Fiemme auf die SS612 ab. Einige idylische Orte erwarten uns als wären sie noch gar nicht wach, in Molina halten wir kurz an um einpaar schöne alte Häuser zu fotografieren. Den Lago di Stramentizzio erkennen wir nur aufgrund der Beschilderung und wir pendeln uns durch die waldreiche Landschaft weiter. Auf einem schattigen Parkplatz mit schönem Ausblick über das Tal halten wir an und machen pause, Kaffee und Kekse. Wir haben einen wunderbaren Platz gefunden, von wo aus wir die Motorräder vorbeifahren sehen können – es scheint eine Art Rennstrecke zu sein, einpaar Suzuki und Kawas knallen rauf und runter, einpaar Chopperfahrer stören das Rennen einwenig.
In Faver wechseln wir die Seite des Avisio, der von der Hochstraße, die stellenweise recht eng ist, nicht zu sehen ist. 
Foto 
Die kleine Straße führt uns vorbei an Weinhängen zur SS47, die uns zur SS12 nach Trento bringen soll. Es ist nicht ganz einfach die Orientierung in Trento zu halten doch irgendwann gelingt es uns den richtigen Weg zu finden. Die SS12 ist langweilig aber einen anderen Weg zur Weinstraße gibt es laut unserer Karte nicht. In Salurn biegen wir ab und finden die Südtiroler Weinstraße die uns durch bekannte Weinorte wie Kurtatsch; Tramin und nicht zuletzt Kaltern führt. Wein- und Obstfelder ohne Ende, nur begrenzt durch den Mendelkamm, der das Grün mit seinem Grau stoppt.
In Tramin falle ich auch dem Hinweis auf selbstgebackenem Kuchen zum Opfer, super große aber auch teure Stücke Sahntorte mit Capuccino – aber lecker.
Der Kalterer See soll unser nächstes Ziel sein, doch als wir ihm nähern wird es richtig voll, kaum ein Durchkommen, wir fahren weiter nach Kaltern und pausieren auf einem Rastplatz mit Blick über das Etschtal. 
Gegen fünf fahren wir zurück nach Auer, machen uns frisch und essen eine super gute Pizza. Wir können noch gut draussen sitzen, während alle Italiener uns merkwürdig anschauen und in die Wärme gehen, sitzen wir mit 2 weiteren Touris draussen – es weht eine frische Brise aber es schön.
 




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