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Fränkische Schweiz 2000

Anreise

Früh am Morgen fahren wir auf der Autobahn A255 raus aus Hamburg, die geht über auf die A1, am Maschener Kreuz gelangen wir auf die A7 die wir ohne Stau bis Abfahrt Seesen nutzen um voranzukommen.  Als wir den Harz erreichen wird es kühl, vorbei an Wildemann und Grund wird es gar richtig kalt. Wir tanken unsere Motorräder und suchen uns einen Parkplatz, der in der Sonne liegt, um uns aufzuwärmen. Schließlich erreichen wir unsere B4 bei Braunlage, die uns in den Süden führen soll.
Die B4 führt uns durch eine schöne Gegend über Nordhausen, Sondershausen bis Erfurt. Lange Kurven ziehen durch die geschwungene Landschaft. Es macht Spaß und wir pausieren in dem völlig neugebautem Einkaufzentrum von Erfurt, daß direkt an der B4 liegt. Weiter geht´s über Arnstadt, Ilmenau, Eisfeld und Coburg bis Bamberg, wo wir wieder auf die Autobahn bis Forchheim nutzen. 
Nun befahren wir die 470 bis wir den Campingplatz Bärenhöhle bei Pottenstein erreichen. Wir stellen mehr oder weniger erschöpft die Zelte auf und begrüßen die neben uns zeltenden Schweizer. Der eine begrüßt uns einwenig merkwürdig. Er zeigt auf seine Wäscheleine die zwieschen zwei abgebrochenen Ästen hängt und warnt vor Zerstörung seiner Konstruktion. Später lernten wir die beiden Weltreisenden als nette Nachbarn kennen. Sie erzählten von ihren Reisen durch Argentinien und USA, wir unterhielten uns über den Einsatz von Benzinkochern. Der eine hatte einiges mit dem Coleman erlebt.
Am nächsten Tag besuchen wir Pottenstein und lassen uns schön von der Gastwirtschaftlichkeit im Ort verwöhnen. Die unterschiedlichen und wunderbaren Biersorten müssen natürlich getestet werden. Die typischen Bratwürstchen mit Kraut und Brot dazu und das schöne Wetter lassen es uns gut aushalten.
Zu Fuß gehen wir von Pottenstein zurück zur Bärenschlucht. Ein kleiner Wanderweg im Wald, parallel der Straße führt uns zurück.
Abends trinken wir noch das mitgebrachte Bier und schlafen bei der fränkischen Ruhe.

Rundfahrten

Wir fahrn Richtung Ebermannstadt und fahren nach Gößweinstein ein,eine Wallfahrtskirche soll unsere erste Station sein, eine alte schöne Kirche, viele Touris sind hier unterwegs und bestaunen uns Lederbekleidete Gestalten. Wir schauen uns die Kirche dennoch an und bummeln noch durch den Ort. 
Wir fahren wieder auf die 470 Richtung Ebermannstadt und biegen dort nach Gunzendorf ab, und fahren durch wunserschöne Landschaft über Stackendorf und Tiefenhöchstadt nach Teuchatz. Wir machen eine lange Pause, ich nicke mal für einen Moment weg.
Vorbei an Oberleinleiter fahren wir zum Schloss Greifenstein und nehmen an einer Führung durch das berühmte Jagdschloss teil.  Jede Menge Flure mit Geweien und auch Volperdingern, einige Räume mit wunderschönen Parkettböden und zahlose Räume mit Figuren aus der alten Zeit sowie Waffensammlungen werden dem Publikum gezeigt und gut erklärt. Graf von Stauffenberg, ein Verwandter des Attentäters lebt noch heute im Schloss, er war aber wohl gerade nicht da.
Unsere Tour führt uns weiter nach Heilgenstadt über kleine Straßen, die so richtig Spaß machen, 

über Siegritz, Gößmannsberg, Wüstenstein und Hubenberg nach Waischenfeld und weiter zur Sophienhöhle. In der Nähe der Höhle findet eine Falkenvorführung statt, die wir aber nur vom Zaun aus beobachten, wir gehen zum Höhleneingang und nehmen an der äußerst interressanten Führung teil. Ein bärtiger Höhlenführer erzählt untermalt mit ein wenig Gesang von der Entstehung und Entwicklung der Höhle. 

Leider muß die Höhle eine Woche später aus finanziellen Erwägungen geschlossen werden, was dem Führer schwer fiel zu erzählen. Von Rabenstein fuhren wir über kleinste Feldweg zurück zur Bährenschlucht und aßen in der Campinggaststätte zu Abend.
Am nächsten Tag beschliessen eine Rundfahrt durch den Veldensteiner Vorst zu unternehmen. Erst gegen 10:00 Uhr kommen vom Platz weg und fahren über die 470 an Pottenstein vorbei und nehmen dort an der Führung durch die Teufelshöhle teil. Wesentlich unspektulärer als die Sophienhöhle stellt sich die Teufelshöhle dar, der Führer ist auch weniger interressant, der Eintritt ist aber doppelt so hoch. Entäuscht fahren wir weiter über Kirchenbirkig, Kleingesee, Obertrubach nach Egloffstein. Das auf dem Berg stehende Schloss lassen wir links liegen und fahren weiter Pretzfeld. 
Mittags halten wir bei einem Gasthof, der Ausblick zumSchloss und die üppige Mahlzeit lassen es uns gut gehen.
Wie aus Eimer goß es am nächsten Tag, wir beschlossen kurzer Hand nach Bayreuth zu fahren und ort auf Kultur zu machen. 
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