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Lago di Iseo


Der Iseosee ist der viertgrößte der oberitalienische Seen und liegt in den lombardischen Provinzen Brescia und Bergamo. Der 65,3 km² große See wird durch den Fluss Oglio gespeist und ist trotz der Lage zwischen dem Comer See und Gardasee noch recht unbekannt, der Tourismus noch nicht so stark ausgeprägt, die Städte noch nicht überfüllt.


Kurz entschlossen buchten wir uns zwei Plätze im Autozug von Altona nach München und fuhren spontan los. Ziel war nicht der Gardasee sondern der kleinere etwas westlich liegende Iseo-See.
Die Anfahrt war von schlechtem Wetter begleitet und wir knallten über die Autobahn zum Brenner. Gerade mal 2°C über Null und wir hatten Sichtkontakt zum gerade frisch gefallenen Schnee. Abgesehen von der Kälte waren wir auch noch durch und durch nass geworden.
Auf einem Rasthof haben wir uns aufgewärmt und die Klamotten trocknen lassen.
Mit jedem Höhenmeter weniger wurde es wärmer und als wir am Idrosee ankamen waren es auch schon wohlige 22° und endlich Sonne.

Am Lago di Iseo angekommen wählten den Campingplatz mit gleichem Namen im Ort Iseo, fanden recht schnell ein schönen Platz und bauten das Zelt auf.
Der Platz war nicht weit von der Stadtmitte und war recht ruhig. Die bayrischen Urlauber waren wie sooft noch in der Überzahl.
Abends gingen wir dann in die Stadt, bummelten durch die Gassen und Plätze und flanierten schließlich auf der Promenade mit Blick auf den See.



Am ersten Tag trafen wr uns mit Eike und Wolfgnag und fuhren ein Runde um den See, wir kamen spät weg und so dauerte die gemeinsame Rundfahrt nicht lange. Der Westen des See ist nicht besonders reizvoll, Industriegebiete reihen sich und man hat kaum Aussicht auf den See. Die Straße ist jedoch sehr gut zu fahren. In Castro trinken wir einen Kaffee und verabschieden uns auch schon wieder.


Die Fahrt zum Passo die Croce di Domini unternehme ich alleine, zunächst durchfahre ich das lange Tal mit viel Industrie und dann kommen die ersten Serpentinen. Die Anfahrt ist eher langweilig doch der Fahrspass wird mit jedem Höhenmeter größer. Am Pass treffe ich einige Motorradfahrer aus Deutschland, nach einem Kaffee geht es über Schotter talwärts. In einem kleinen Ort genieße ich noch einen Cappu und Panini und fahre schließlich wieder zurück zum Iseo.




Am folgenden Tag führt unsere Tour dann über wenig befahrene Strassen in das Valle Seriana, fahren dann über Aviatico nach San Giovanni Bianco, wo wir wieder Cappucino und Kuchen geniessen. Leider müssen wir wegen von Holzfälllerarbeiten total zerwühlter Schotterstrecke ein Stück zurück fahren um dann in das Valle Brembano nach St. Pellegrino zu kommen.
Das wenige Wasser des Fluß Brembo fließt nahezu ungebremst durch die Stadt. Als wir am Campingplatz ankommen schalte ich mein Handy ein und erhalte eine SMS von meinem Bruder. Meine Mutter ist mittags verstorben. Wir fahren am nächsten Tag auf direktem Weg nach Hause




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