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Seealpentour 09.2006

Anreise und erster Pass

Um 17:00 Uhr fahren wir mit den beladenen Motorrädern zum Altonaer Bahnhof, wo wir natürlich viel zu früh, um kurz vor 18:00 Uhr ankommen. Einpaar andere Motorradfahrer stehen schon am Gleis und begrüßen uns. Allmählich rückt die Verladezeit näher und schließlich fahren wir geduckt auf die Wagons, das ist Barbara „liebster Teil“ einer Urlaubsreise. Das Vertäuen geht schnell, die Jungs von der Bahn sind fix und verstehen ihr Handwerk.
Die Fahrt ist  diesmal nicht so Klasse, wie wir es bisher kannten. Wir hatten ein dänisches Ehepaar im Abteil und die Frau war extrem unfreundlich. Als im Nachbarabteil auch noch kräftig getrunken und laut geredet wird,  findet das lautstark ihr missfallen – egal, wir tranken unser Bier und freuten uns auf die 3 Wochen Urlaub. Die Nacht war recht kurz und wir kommen pünktlich in Lörrach an.
am Bahnhof
Bei Sonnenschein fahren wir von den Wagons herunter und ab gen Süden. Zunächst durch Basel über diverse Umleitungen und dann die 12 runter  durch Liestal, Niederbipp, Wangen an der Aare nach Solothurn, dann die 22 Richtung Lyss nach Galmiz, dort auf die 1, am Lac de Morat vorbei nach Syens, dort auf kleinerer Straße Richtung Lac Leman. Mit einer sehr schönen Aussicht begrüßte uns der See, und durch Weinberge gehts runter zum See und erreichen dort Montreux. Die 21 führte uns mit Blick auf die hohen Berge schließlich nach Martigny, um den großen Sankt Bernhardpass, unser erstes Highlight anzufahren.
am See
am See
am See
Col du Grand Saint Bernard (2496m)
Der Col du Grand Saint Bernard verläuft fast genau von Nord nach Süd und bildet die Grenze zwischen  der Schweiz und Italien. Die Strasse verläuft südwärts durch das Tal, sehr gut ausgebaut mit leichten gut ausgeführten Kurven wieder in die Höhe. Die Route führt bergwärts an mehreren kleinen Örtchen wie Liddes und Bourg St-Pierre vorbei oder hindurch. Der direkte Blick auf den Mont Vélan (3.731m) fährt einige Zeit mit. Auf 1.840m Höhe treffen wir auf den Stausee Lac des Toules und die Strasse  führt in eine Lawinengalerie, an dessen Ende die Strasse geradeaus in den mautpflichtigen Tunnel führt. Wir biegen rechts hinauf zum Pass und folgen den vielen Kurven und Serpentinen in einem Tal-Einschnitt hinauf zum Pass des Grossen Sankt Bernhard.
St. Bernard
11
,
b
Auf der Passhöhe erreichen wir das Hospiz, in der  die berühmte Bernhardiner Zucht zu Hause ist. Bei der Durchfahrt durch den Torbogen blicken wir auf einen kleinen See auf dessen anderen Seite die Grenzstation nach Italien liegt. 
Berni
Es ist sehr warm und wir fahren hinab in das Aostatal, der Kurvenspass ist leider getrübt durch die vielen Baustellen auf der Südeseite, immer wieder stehlen die Ampeln und Staus unsere Zeit und damit auch den Spaß. 
Im Sarre, dem Nachbarort Aostas finden wir einen schönen Campingplatz Camping-Parco, wir bauen unser Zelt auf, gehen kurz duschen und essen eine leckere Pizza im Restaurant. Es ist doch recht frisch am Zelt und wir haben ein gutes Argument früh in den Schlafsäcken zu verschwinden.
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