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Seealpentour 09.2006

Grenzgang über Pässe (nach Italien)

Am nächsten Morgen gibt’s zunächst Frühstück, es fällt eher bescheiden aus – Baguette mit Butter und verschiedenen Marmeladen und ein wenig Müsli. Wir holen die Motorräder aus der Garage und tanken bevor wir Richtung Claviere fahren. Wir durchfahren den Tunnel, der zur Zeit eine Baustelle ist, und die Strecke wird gerade mit einem Tankfahrzeug gegen Staubentwicklung benässt. Da müssen wir durch und der Staub klebt jetzt als Matschschicht an den Moppeds und uns. Bevor wir im Tunnel verschwinden, können wir beim Zurückblicken die Bobbahn der Turiner Olympiade entdecken.
Col de Montgenévre (1860m)
der Pass ist eine sehr gut ausgebaute Verbindung zwischen Briaçon und Cesana Torinese. In Briancon suchen wir die 902 und fahren zum nächsten Pass.
Col d'Izoard (2361m)
Die gut ausgebaute D 902 führt durch die enorme Schlucht der Cerveyrette. Nach 12 km erreicht man Cervières (1608 m) und bei Erreichen der Baumgrenze fängt eine serpentinenreiche Strecke an. Kurz vor der Passhöhe sind  ’zig  Schriftzüge auf der Straße gemalt. „Klöden“ , „T-Mobile“ und weitere Hinweise auf die Tour de France sind dort verewigt. Da bekommt man Achtung vor der Tour de France beigebracht.
Das bizarre Landschaftsbild auf der Südseite des Passes überrascht uns einwenig um so mehr sind wir erfreut, dass dieses hochalpine Bild lange anhält.  Die Landschaft wechselt wieder in bewaldetes Gebiet und wir  verlassen die  D902 und nehmen die D947 bis hinter Chateau Queyras, biegen dort auf die D205, Richtung Italien.  
Col Agnel (2744m)
Die Straße über den Pass verbindet das Queyras-Tal in Frankreich (Alpes-de-Haute-Provence) mit dem Varaita-Tal im Piemont. Der gut ausgebaute und trotzdem relative wenig befahrene Pass zählt zu den höchsten Straßenpässen der Alpen.
Die enge Straße zieht sich durch die sanfte Landschaft eines breiten Hochtals und die Serpentinen nehmen erst ab Baumgrenze ihre Form an. Einige Radfahrer kämpfen sich hier hoch und als wir am Scheitel, der die Grenze zwischen Frankeich und Italien bildet ankommen, blicken wir in ein herrliches Tal hinab. 
Während unseres Aufenthalts warten auch noch 2 holländische Prachtmaidches auf Ihren radfahrenden Gatten – grelle Farben, oder?
Die Landschaft bietet bei der Abfahrt ins Varaitatal etwas mehr Abwechslung und bietet im oberen Teil auch mehr Fahrspaß. In Frassino stellen wir unser Zelt auf den einzigen Stellplatz des Campingplatzes auf und geniessen die Sonne. Im Ort selbst ist nicht los, das einzige  Restaurant hat genauso wie das Restaurant am Campingplatz bereits geschlossen, die 2 Läden öffnen erst gegen 17:00. Der September scheint hier überall ein Saisonloch zu sein.
 
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