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Seealpentour 09.2006

Piemont - aus den Bergen an die Küste

Erstaunlich schnell geht´s aus dem schönen Tal hernaus in eine landwirtschaftlich genutzte Ebene, wir konnten es deutlich riechen,  Ackerbau und vor allem Viehzucht scheinen hier Hauptbroterwerb zu sein. Es roch nach Gülle und reichlich Maisernter waren unterwegs. Die Straßen waren langweilig – geradeaus, am Kreisverkehr rechts ab und wieder eine lange Gerade. Wir fahren über Fossano und schließlich die SP 428, die uns über Mondovi führt, bis das Navi eine Abbiegung in einen kleinen Weg SP34 vorschlägt. Barbara nickt und wir werden nicht enttäuscht. Kehre nach Kehre und ein wunderschöner Ausblick über die landwirtschaftlich geprägte Ebene.
 

 

Wir machen in einem kleinen Ort Pause und genießen die Ruhe, die Kirchturmglocke teilt mit, dass es schon 12Uhr ist und wir fahren weiter um einen schattigen Platz für ein kleines Mittagessen zu suchen. Denn inzwischen kann man schon von Hitze sprechen und Schatten wird dringend benötigt.
Über schöne Landstraßen fahren wir schließlich Richtung Imperia, nach  mehreren Tunneldurchfahrten wird es plötzlich diesig und grau je näher wir Richtung Meer kommen.  
Es erwartet uns eine hektische Stadt, suchen zunächst nach einem Hinweis Camping, doch irgendwie stinkt uns die Hektik der Stadt und wir fahren die Via Aurelia nach Ventimiglia. Stinkende Abgase und Verkehrschaos begleiten uns bis zur Abbiegung zum Campingplatz. Der Platz lag nicht direkt an der belebten Straße sondern nur einpaar hundert Meter vom Meer entfernt. 
Wir waren müde und erschöpft von der Wärme und vom stressigen Verkehr, ansonsten konnten wir uns nicht erklären warum wir diesen dreckigen Campingplatz auswählen konnten, enge Plätze unter Bast-Dächern. Es riecht muffig und die Leute starren uns teilnahmslos und zum Teil recht unfreundlich an.  Nachdem wir das Zelt zwischen einem Wohnwagen und einem Dauercamper ( das sind hier Wohnwagen mit Holzhütten drumherum ) aufgestellt war, gingen wir ins Meer baden. Das war ein Ausgleich für den furchtbaren Platz. Später gingen wir noch durch die Stadt, beziehungsweise entlang der Hauptader Via Aurelia und kauften Brot und gingen schließlich in eine Pizzeria am Strand. Die Pizza war nicht nur teuer sondern auch schlecht und so beschlossen wir unsere Fahrt am nächsten Tag fortzusetzen – hier bleiben wir nicht. In den Bergen ist es schöner....
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