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Seealpentour 09.2006

Sospel - Tor zu den  Seealpen

Nach dem Frühstück fahren wir ein Stück die Via Aurelia, bis wir den Abbieger Richtung Airole  finden. Kurz vor Ortsausgang kaufen wir noch reichlich ein, um für die nächsten Tage versorgt zu sein. Hinter Airole verlassen wir die kurvige SS20 und erreichen den Grenzübergang nach Frankreich auf der SP73. Auf der nun folgenden schlechten Wegstrecke erreichen wir Sospel.
Das Städtchen am Rande der Seealpen ist umgeben von kahlen Bergen. Es liegt in einer Flußau an dessen Ufers sich der neue Ortsteil mit schönen Arkadenhäusern und zentralem Marktplatz mit Brunnen erstreckt. Eine alte Brücke stellt die Verbindung zum mittelalterlichen Stadtkern am gegenüberliegenden Flussufer her. Sospel ist ein guter Ausgangspunkt für Exkursionen in den Nationalpark Mercantoure bzw. in die Seealpen. Auch ist ein kurzer Abstecher an die Küste schnell möglich. 
Im bzw. am Ort sind mehrere Campingplätze: Der Camping Muncipal direkt neben dem Ortskern hat schon geschlossen und wir fahren zum
Camping-Mas-Fleuri, ein sehr schattiger Campingplatz unter Pinien, mit Swimmingpool, Restaurant, Kiosk. Die sanitären Anlagen sind ok, eben französisches Niveau. Wir entschließen uns schnell hier einpaar Tage zu bleiben und nutzen den Standort um die südliche Spitze der Seealpen zu befahren.
Zunächst spazieren wir runter in die Stadt Sospel, durchstreifen die mittelalterliche Stadt mit den pastellfarbenen Häusern. Die Seealpen immer als Hintergrund in Sicht, ergeben sich hier immer wieder schöne Motive. Unter den Platanen mitten im Ort trinken wir einen Kaffee und sehen einige Motorradfahrer, nach einer Unterkunft suchend, durch die Stadt fahren.
 
Nachdem wir wieder am Campingplatz ankommen überlegen wir noch einen Ausflug durch das Bévératal zur sogenannten „französischen Mauer“ zu unternehmen. Es sind nur 10km bis zu unserem Ziel, doch die D2566 besteht nur aus scharfen Kurven, einseitig am Bergmassiv, anderseitig am Abhang. Es ist richtig anstrengend das Gespann in der Nachmittaghitze die endlosen Serpentinen folgen zu lassen. Die Kapelle Notre-Dame de la Menour,  tront auf einem Bergkegel und ist über eine malerisch Brücke mit bewachsenen Stufen zu erreichen. Der Verlauf  am Berggrad entlangt lässt Ähnlichkeiten mit der chinesischen Mauer erkennen. Leider stehen wir vor verschlossenen Türen und wir fahren den anstrengenden Weg schließlich wieder zurück.
 
 
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