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Seealpentour 09.2006

Col di Turini

Am nächsten Tag fahren wieder die D2566 rauf, durchqueren das Bergdorf Moulinet, wo einige Platanen die Straße säumen. Unser Ziel ist der Col di Turini, der ein berühmtes Etappenziel der Rallye-Monte-Carlo war und heute noch Ziel von vielen Oldtimer-Rallys ist.
Wir biegen nordwärts Richtung Massif de Láuthion ab und lassen das Gespann auf dem Parkplatz eines Restaurants stehen, um eine kleine Wanderung in das Massiv zu unternehmen. Wir sehen beim Wandern viele Oldtimer die bekannte Höhenstraße „Circuit découverte de L´Authion“  hochfahren. Es sind überwiegend MG´s oder Austin, aber auch moderne Z3 oder Mercedes SLK fuhren den „Prix de Alps“ mit. Wir beschließen umzukehren und mit dem Gespann den Rundkurs zu befahren. Ein Kriegerdenkmal und die Ruinen eines ehemaligen Garnisonstützpunktes erinnern an einen strategischen Punkt, der nicht nur einen guten Blick über die Seealpen bietet, sondern auch Ort vieler Schlachten und Gefechte war.
Die Straße ist mehr wie  schlecht, die Fahrspur ist mehr als 30cm gegenüber der Mitte abgesunken und es sind einige Abschürfungen zu sehen. Ich fahre mit dem Motorrad auf dem Buckel und das Seitenwagenrad tänzelt am Abgrund. Nach halber Strecke ziehen dicke Wolken auf und es fängt leicht an zu regnen. Der Regen nimmt immer mehr zu, schließlich  gießt in Strömen als wir den Col di Turini wieder erreichen. 

Auf dem direkten Wege fahren wieder zurück zum Zeltplatz, da wir die Abdeckung vom Beiwagen zurückgelassen hatten. Unterwegs passierten wir kleinere  Überschwemmungen und einige Stein lagen bereits auf der Strasse. Die zuvor idyllische Strasse ist ziemlich gefährlich geworden. Ich sah kaum den vorfahrenden Verkehr, die Gischt wirbelt anständig hoch.
Am Zeltplatz angekommen, sehen wir dass es auch hier gegossen haben muss. Die Piniennadeln auf dem Boden zeigten die Fliessrichtung des Wassers an
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