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Seealpentour 09.2006

Umgebung des Grand Canyon

Am nächsten Morgen regnet es immer noch und wir bleiben lange im Zelt liegen, erst nachdem der Regen stoppte überlegten wir uns eine Tour Richtung Aups zu unternehmen. Barbara zieht es vor im Beiwagen zu sitzen und die Twin bleibt am Zelt stehen. 
In Aups am platanenbeschattenden Marktplatz kann man schön in flanieren und in den Cafes Platz nehmen. Leider tropft es von den Bäumen und wir ziehen die weiterfahrt Richtung Lourges vor. Kurz nachdem wir den 2000 Seelenort verlassen haben biegen wir auf die D77 nach Tourtour. Es soll zu den 100 schönsten Dörfern Frankreichs gehören und das können wir bestätigen. Der Ortskern ist wunderschön, malerische Häuser mit schön gelegenen Restaurants und Bars. Am Ortausgang finden wir ein Bronzetafel, auf der beschrieben steht, welche Aussicht man hätte, wenn es keinen Hochnebel gäbe. Frejus an der Mittelmeerküste, den Mout Ventoux Richtung Nord-West. Leider ist alles bedeckt und wir können nur erahnen welch herrlich Blick es wäre. 
Wir fahren weiter nach Draguignan und kaufen beim Intermarche einpaar Sachen ein und fahren weiter über Callas und Bargenon, wo wir auf dem Marktplatz einen Capuccino trinken. Diesmal ist er wieder preiswerter, ist eben kein Touri-Ort wie Palud. 
Über Montferrat, Câteudouble und Vérignon fahren zur D957 zurück und machen einen Abstecher nach Bauduen. Der Ort gefällt uns nicht besonders und wir kehren zurück zum Campingplatz.

Am Abend und in der Nacht regnet es sehr stark und wir bleiben den ganzen Tag am bzw. im Zelt. Ein kleiner Spaziergang zum See und in den Ort Les Salles müssen mal reichen. Die Motorräder bleiben stehen. Mal gut zum Ausspannen, doch leider regnet es immer wieder mal und die Temperaturen sinken auf um die 20°C. 
Eine Gruppe von Motorradfahrern hat es übel getroffen, die RT eines Aacheners ist umgekippt und die Halterung der Verkleidung ist abgebrochen. Nebenbei erzählt er dass seine Kumpels am Vorabend in einem Feldweg steckengeblieben sind. Der eine hatte einen Reifenplatzer aufgrund eines eingedrungenen Steines, der andere K1200S-Fahrer hat sein Motorrad festgesetzt. Der heutige Tag diente ihnen dazu wieder alles in Ordnung zu bringen.
Auch der nächste Tag schien zu verregnen, doch wir trotzten dem Wetter und fahren auf der Nordseite Richtung Castellane, wo ich vor Jahren auf einem Campingplatz gewesen war. Castellane ist der Ausgangspunkt der Rafting- und Kajaktouren durch den Canyon. Neben dem spätromanischen Sakralbau, der Pfarrkirche Saint Victor und der mittelalterlichen Stadtbefestigung ist der Markplatz Place Marcel-Sauvaire mit seinen zahlreichen Cafes Anziehungspunkt. 
 Den Ort habe ich kaum wieder erkannt, in der Erinnerung war der Ort schöner. Wir bummeln in den engen Gassen und Barbara findet noch einpaar Mitbringsel für Zuhause, eine Knoblauchreibe aus Keramik, sehr schön anzusehen. doch es ist schon spät und wir treten den Heimweg an. 
Unterwegs fängt es wieder an zu regnen und wir überlegen den Ort zu wechseln. Die Frau an der Rezeption sagt dass es wahrscheinlich am nächsten Tag schöner wird. Na gut warten wir mal noch einen Tag ab. Der Tag war durchwachsen und wir trödelten den ganzen Tag auf dem Campingplatz und im Ort oder am Wasser. Es blieb größtenteils trocken aber es war frisch.
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