Logo

unsere Reisen      -    Seealpentour 09.2006 - Info [< zuück - Zum Mount Ventoux - weiter >]

Seealpentour 09.2006

Zum Mount Ventoux

Am nächsten Tag packen wir zusammen, alles ist noch nass und klamm, nachdem alles zusammen gerödelt war und der Platz bezahlt ist, fahren wir Richtung Moustiers und suchen den Weg Richtung Mount Ventoux. Nachdem wir die den See nicht mehr sehen können kommt endlich die Sonne raus und die Wolken verschwinden.  Zunächst fahren wir die D56n über Puimoisson, dann ab Valensole die D6 nach Manosque. Die Straßen führen durch große Lavendelfelder, die leider schon komplett abgeerntet sind. Es wäre wohl ein Traum die Felder in voller Blüte zu sehen, obwohl dann die Hitze wohl nicht so erträglich wäre.
In Manosque tanken wir und kaufen wieder beim Intermache ein. Die D907, D5 und später D14 und D18 führen uns durch eine karge Landschaft. Irgendwann scheint die Sonne wieder grell am Himmel und wir nehmen uns eine Stunde Zeit unser Zelt und alle nassen Klamotten zu trocknen. Wir erreichen schließlich Sault, von wo wir den Mount Ventoux erklimmen wollen. Sault ist sehr belebt, viele Wanderer und Radfahrer stehen bzw. gehen am Straßenrand. Die Cafes sind gut gefüllt und wir fahren weiter, rauf zum Mount Ventoux

Mont Ventoux  / Col des Tempêtes
Der Mont Ventoux ist ein einsam aufragender, 1.912 m hoher Berg, der seinen Namen wahrscheinlich von Ventosus, den Windumbrausten ableitet. Wir haben uns überlegt, es könnte auch Ventilator sein, dort weht der kalte Wind.
Die Anfahrt ist recht einfach, kaum Serpentinen in wäldlichem Gebiet, doch dann wird´s karg, Kalkschotterfelder begleiten uns bis fast zum Gipfel, wobei wir die letzten 200 Höhenmeter in dichtem Nebel zurücklegten. Am Col des Tempêtes gab es keine Aussicht, nur kalter Nebel. Einige Radfahrer kamen klamm am Ziel an, zogen sich schnell Jacken über. Auch uns war kalt und nach einem kurzen Rundblick, war eh nichts zu erkennen, fuhren wir nordwärts wieder runter. Schnell war die Nebel und damit auch die Baumgrenze erreicht und nun hatten wir wieder eine herrliche Aussicht.

 
In Malaucêne biegen wir auf die D938 Richtung Vaison-la-Romaine ab. Dort suchten wir uns einen Campingplatz direkt am Ort.
In Vaison-la-Romaine hat das Mittelalter überlebt. Auf einem kleinen Hügel stehen die Häuser der Altstadt, prächtige Straßen, prunkvolle Bauten, ein antikes Theater. Darüber thront das Schloss der Grafen von Toulouse, das 1195 erbaut wurde. Seitlich des Schlosses ist die „Neustadt“, kleine Cafes und Restaurants sind am Marktplatz angesiedelt. Wir schlendern durch die Gassen des sehr romantischen Ortes und nehmen in einem Cafe am Platz, trinken einen Pastis und beobachten die Leute, die den Flohmarkt auf dem schön angelegten Marktplatz abräumen. Danach gehen wir wieder zurück zum Platz und essen dort im Restaurant eine leckere Pizza.
Vom Restaurantbesitzer erfahren wir, dass es in den nächsten Tagen schlechtes Wetter geben soll und somit beschließen wir den Heimweg Richtung Lörrach anzutreten. Wir wählen eine Route über Grenoble und dann die Route des Grand Alpes, in der Hoffnung, dass sich das Wetter dort noch einwenig hält, Bedarfsweise nehmen wir die Autobahn und knallen durch
unsere Reisen      -    Seealpentour 09.2006 - Info [< zuück - Zum Mount Ventoux - weiter >]