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Seealpentour 09.2006

Pässefahrt Richtung Schweiz

Nach dem Frühstück geht´s gleich weiter, wir begleiten die L´Arc auf der D77, die neben der Autobahn und der Eisenbahn Platz im Tal findet und biegen in La Chambre auf die D94 zum Col de La Madeleine

Col de la Madeleine 2000m 
Der Pass verbindet La Chambre im Tal Maurienne mit den Orten Aigueblanche und Feissons-sur-Isère in der Tarentaise. Die kurze Südzufahrt von La Chambre hat eine Steigung von ca. 8,0% und wir durchfahren wieder vereinsamte Skigebiete, wo wieder tausend Baukräne ihren Dienst verrichten. Mit weniger Gefälle geht es im Norden wieder abwärts. Zwischendurch entdecken wir immer wieder den Mont Blanc am Horizont inmitten der alpinen Welt.
Im Tal angekommen fahren wir die stark befahrene N90 über Moustiers im Tal der L´Isére. Nach gut einer viertel Stunde Fahrt auf der stressigen N90 biegen wir einfach mal auf eine Nebenstraße und entdecken einige schöne Orte mit voralpinen Charakter. Vor Bourg Saint Maurice machen wir Pause und finden einen schöngelegenem Park am Fluss.
Wir sind an einem Paddelgebiet mit Stromschnellen und Wildwasserparcours, auf dem angrenzenden See ist ein Übungsparcours aufgestellt und eine Kindergruppe trainiert mit den Kajaks. Es ist nett anzusehen, wie geschickt sich die Kleinen mit dem Wasser verhalten.


Nach fast 1,5 Stunden Pause fahren wir weiter und finden auf der D902 den Roselend Pass, die direkte Verbindung Albertville und Bourg Saint Maurice, zunächst durchfahren wir Wälder und Wiesen, auf dem Cormet de Roselend (1968m) ist es eher karg.
Nachdem wir den Stausee rechts liegen lassen überqueren wir den Col de Aravis (1498m), immer noch mit Blick auf die großen schneebedeckten Berge. Die Sonne scheint und wir überlegen schon eine Unterkunft zu suchen. 

Bei der Abfahrt durch mehrere eher langweilige Orte wollen wir irgendwie kein Zimmer suchen und fahren die D909 immer weiter und denken über eine Fahrt bis Annecy nach. Die Knochen taten mir schon wieder weh und ich verfluchte die hässliche Industriestadt, etwas außerhalb sollte es ein Hotel geben, doch wir fanden nur teure Hotelburgen im Industriegebiet. Dank Karte und Garmin fuhren wir zu guter letzt an den See Lac d´Annecy und suchten an der Promenade nach Zimmern. Beim zweiten wurden wir auch fündig. Schnell hatte die Wirtin die Stühle und Tische auf der Terrasse freigeräumt, um unseren Motorrädern einen guten Parkplatz zu bieten. Wir buchten das Zimmer, diesmal ohne petit déjeuner. Wir gingen an den See und genossen den Sonnenuntergang. Einfach herrlich die laue Luft, am See spazieren und die leichte Wärme. 
 Als wir auf der Terasse das Abendessen zu uns nahmen wurde es schon langsam frisch und wir gingen bald schlafen.
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