Reisepackliste

unsere allgemeine Reisepackliste

Wir haben uns angewöhnt auf unseren Touren nur das Nötigste mitzunehmen und haben mal zusammengestellt was wir maximal mitnehmen wollen.
Immer wieder stellen wir fest, dass auch diese Liste zu vieles beinhaltet, das ein oder andere Shirt kann zu Hause bleiben.

B G   Bem.
Foto/ Video Kamera / Objektive 1 0 1 0  
  Chipkarten 3 0 3 0
  2. Akku 1 0 1 0  
  Ladegerät 1 0 1 0  
  Tasche 1 0 1 0  
  UV-Filter 1 0 1 0  
  Pol-Filter 1 0 1 0  
Stativ groß     1 0
Stativ klein     1 0
Gopro     1 0
Handy 1 0 1 0  
Handy-Ladegerät 1 0 1 0  
     
Literatur: Reiseführer     1 0  
  Straßenkarte     1 0
     
Allgemeines: Rucksack     1 0
Camelbag 1 0 1 0  
Bauchtasche 1 0 1 0  
Wasserflaschen (2) 1 0 1 0  
Aufbewahrungs-Beutel 1 0 1 0  
Leinentasche 1 0 1 0  
Stromadapter     1 0
Taschenmesser 1 0 1 0  
Taschenlampe 1 0 1 0  
Stirnlampe LED 1 0 1 0  
Plastiklöffel     1 0
Reisetagebuch mit Schreibzeug 1 0 1 0  
     
Medikamente Durchfall     1 0
Schmerztabletten     1 0
Kreislauftropfen     1 0
Bepanthen     1 0
Traumeel     1 0
Soventol     1 0
Anti-Mückenmittel     1 0
Betaisadonna     1 0
elastische Binde     1 0
Tape-Band     1 0
Sonnenmilch 30     1 0
Sonnenmilch 50     1 0
Erste-HilfeSet 1 0 1 0  
     
Kleidung: Merino-T-Shirts 2 0 2 0  
Merino-Unterhose 3 0 3 0  
3/4 U-Hose 1 0 1 0  
U-Hemd Synth. 1 0 1 0  
T-Shirts (kurzarm) 2 0 2 0  
T-Shirt (langarm) 1 0    
Hemd (kurzarm) 1 0 1 0  
Hemd (langarm) 1 0 1 0  
Socken (Merino/Baumwolle) 3 0 3 0  
Halstuch 2 0 2 0  
Seidentuch 1 0    
Hosen (ZIP) 2 0 2 0  
Pullover/Fleece 1 0 1 0  
Badehose   1 0  
Bikini / Badeanzug 1 0    
Regenjacke/Wind 1 0 1 0  
Hut 1 0 1 0
Handtuch 1 0 1 0  
Handtuch groß 1 0 1 0  
     
Schuhe Wanderschuhe 1 0 1 0  
Sandalen 1 0 1 0  
     
Brillen Ersatzbrille 1 0 1 0  
Sonnenbrille 1 0 1 0  
     
Toilettentasche Nagelpflege     1 0
Duschbad 1 0 1 0  
Shampoo 1 0 1 0  
Körpercreme     1 0
Gesichtscreme     1 0
Deo 1 0 1 0  
Bürste 1 0 1 0  
Rasierapparat   1 0  
Zewa-Tücher     1 0
Feuchte Tücher     1 0
Toilettenpapier 1 0 1 0  
     
Papiere Reisepass 1 0 1 0  
Personalausweis 1 0 1 0  
Führerschein 1 0 1 0  
int. Führerschein 1 0 1 0  
int. Kfz-Schein 1 0 1 0  
Visum 1 0 1 0  
Fährticket 1 0 1 0  
Bahnticket 1 0 1 0  
Geld Card 1 0 1 0  
Kreditkarte 2 0 2 0  
Bargeld € und $ 1 0 1 0  
     
Motorrad-Händlerverzeichnis     1 0
ADAC Karte 1 0 1 0  
Krankenversicherungskarte 1 0 1 0    
     
Kochgeschirr Gaskocher mit Kartusche     1 0
Ersatzkartuschen     1 0
Adapter für
Stechkartusche
    1 0
Adapter für Primus     1 0
Kochtopfset     1 0
Pfanne     1 0
Sieb (Platte)     1 0
Griffzange     1 0
Faltschüssel     1 0
Wasserbeutel      
Thermosflasche     1 0
Kaffeefilter     1 0
Filtertüten     1 0
Kaffeepulver     1 0
Gewürze     1 0
Öl     1 0
Plastikteller tief     2 0
Plastikteller flach     2 0
Kaffeebecher     2 0
Trinkbecher     2 0
Messer, Gabel, Löffel     2 0
Feuerzeug     1 0
Fahrtenmesser     1 0
scharf Messer     1 0
Trockenleine     1 0
Müllbeutel     1 0
Spülmittel in Miniflasche     1 0
Abwaschlappen     1 0
Waschmittel     1 0
kleine Plastiktüten     1 0
Tupperdose     3 0
Wäscheklammer     1 0
Trockentuch     2 0
     
Camping Zelt     1 0
Häringe     1 0
Zeltunterlage     1 0
Gummihammer     1 0
Zeltleuchte     1 0
Handfeger     1 0
Campingstuhl 1 0 1 0  
Schlafsack 1 0 1 0  
Innenschlafsack 1 0 1 0  
Kopfkissen 1 0 1 0  
Isomatte 1 0 1 0  
Isomattenüberzug 1 0 1 0  
     
Gepäcktaschen Ortlieb groß 1 0 1 0  
Ortlieb klein 1 0 1 0  
Wasserdichter Sack für Regensachen 1 0 1 0  
Festzurrgurte 4 0 4 0  

Wir über uns

Wir, Barbara und Gerd, fahren nach Aussage der Kollegen ständig in Urlaub, zu deren Unverständnis auch noch mit den Motorrädern, mit Zelt und Sack und Pack.
Ja wir fahren gerne mit den Motorrädern in Urlaub, auf Tages oder Wochenendtouren.

Unser Wunsch ist mal mindesten 2 Monate mit den Mototrrädern durch die Lande fahren – ohne Stress, versteht sich.

Wir haben unsere Homepage in´s Leben gerufen , um interessierten Motorradfahrern und Freunden und Bekannte unsere Erfahrungen und Erlebnisse auf unseren Touren mitzuteilen. Wir machen das so gut wir es können, das nicht alles perfekt ist, möge man uns verzeihen. In diesem Sinne viel Spaß auf dieser Internetseite.

nach einigen Jahren BMW haben wir nun zu den leichteren Husqvarna 701 Enduro gewechselt

wenn wir auf Tour sind, sollen die Maschinen gut gepackt werden – da arbeiten wir streng nach Checkliste.  Was und warum wir alles mitnehmen lest Ihr hier:
Camping-Ausrüstung Packliste

außerdem fahren wir im Gelände die Yamaha WR 250 R

 

 

 

und meine leicht veränderte BMW R00GS Bj 1993

 

Zwischenschritt

GS-Light

nach dem Umbau in 2 Schritten ist die alte R100GS Light genial für Offroadfahrten

 

 

über Himmerlfahrt ins Weserbergland

noch bei Sonnenschein und 28 grad sind wir in Hamburg los – Womo und die Husqvarnas auf dem Anhänger – beim ersten Stop waren es nur noch 20 grad und es wurde frischer. Nachdem wir uns häuslich eingerichtet haben gingen wir i die kleine Stadt Bodenwerder – wo Münchhausen zu Hause war

am Freitag nahmen wir eine Runde kleine Straßen unter die Räder, zunächst östlich der Weser und das Highlight Köterberg durfte nicht fehlen

bei Sonne sind wir dann mal kurz nach Hildesheim gefahren – zum Husqvarna-Händler Bräuer, um uns über die Zubehörteile zu informieren – ein super Laden und wir erhielten gute Auskunft.

Über kleine Straße ging es zurück zur Wesernach Holzen – hier gab es ein leckeres Spaghetti-Eis. Dann wieder zur Westseite der Weser und als Abschluß gab´s Apfelkuchen auf der Tonenburg, bevor wir über kleinste Wege und Serpentinen zurück nach Bodenwerder fahren

am Sonntag war dann wieder Abreise – knapp 400km standen auf der Uhr, die Husqvarnas sind genial für kleine Straßen und Schotterwege – wendig und agil und dabei noch sparsam im Verbrauch

wir werden leichter

am Freitag haben wir sie endlich erhalten 701.jpg

die Fahrt nach Hause – durch die völlig dichte Stadt war nicht so prickelnd aber wir sind noch ein bisschen nach Schleswig-Holstein gefahren und haben bis kurz vor Dunkelheit die ersten 50km hinter uns gebracht. Es war kalt und der Windschutz fehlte bei 100km/h – da muss noch was gemacht werden. Aber sonst : absolut handlich und mächtig Dampf – klasse Fahrwerk – Sitzbank geht auch, dafür brauchen wir mal eine längere Tour

:)

Was wir noch machen werden:
Barbaras Gabel muss durchgesteckt werden – dann hat sie auch mit beiden Beinen festen Stand, die Gepäckträger und Heckträger sind bestellt (Heckträger schon da) – der Motorschutz aus Plastik muss noch getauscht werden und dann noch der Windschutz. Bei Rallyausrüstern gibt´s da schöne Vorbauten – aber erstmal fahren wir so :)

3. Wenden Around Trophy

Bereits zum 3. mal nehmen an der Wenden Around Trophy teil. Bei einiger maßen Wetter versammeln wir uns auf dem Campingplatz an der Sporthalle un d wir treffen schon einige Teilnehmer – teils bekannt, teil kennengelernt.

 

 

 

Zum Frühstück am Festplatz watren dann alle Teilnehmer eingeladen und Arne hat die Einweisung zur Trophy gemacht.

Die Roadbooks und die Karte wurden übergeben und dann ging es auch bald los.

 

 

 

Wir suchten uns die nächsten Punkte aus, als erstes das Bad im Wasser, ganz früh und frish war es als wir im Naturbad ankamen – schnell umgezogen und rein ins Wasser – dort waren vier Matten ausgelegt udn je mehr Matten man schaffte, je mehr Punkte gab es. – bei mir waren es VIER 🙂

Dann zur ersten Fahrübung, am Feldrand ging es am leichten Hang auf und ab – quer durch die alten Eichenbäume hindurch. 10 Runden konnte man fahren – war nicht leicht aber wir haben es geschafft. Gerade für die schweren Boxer war der tiefe Boden immens schwer zu befahren.

Es gab noch eine Pfkichtübung – der Punkt war schwer auszumachen aber wir fanden ihn – wir mussten Fahrschulbogen ausfüllen – haha 0 Fehlerpunkte

Dann wurde der Garten eines Hauses durchwühlt, wir mußten aus einem Bottich Äpfel (Tennisbälle) herausnehmen und in den anderen Bottich transportieren – und das ohne den Fuß auf den Boden abzusetzen – war auch kein Problem. 22 Bälle

Auf Arnes Gelände war dann ein parcour erster Sahne aufgebaut – 10 mal mußte der gefahren werden um die höchste Punktzahl zu erreichen – geschafft.

Auf dem Festplatz gab es auch wieder schöne Übungen – Slalom um Hütchen – auf einen Trailer fahren und über Stufen wieder runter – in einen Kreis einfahren und im kleinen Radius wieder raus – und schließlich eine Stange aufnehmen und um den Mittelpunkt fahren. Das habe ich nicht alles geschafft – die Hütchen flogen 🙂

Zu guter letzt hatten wir noch Zeit zwei Punkt im Norden abzufahren. Alles im Allem war es wieder eine perfekte Trophy, die Arne mit seinem Team auf die Beine gestellt hat – Danke dafür

 

4. Endurotreffen Uhlenköper Ring 2017

Auch in diesem Jahr wurden wir wieder zum Enduro-Treff Wochenende auf dem Uhlenköper-Ring eingeladen.
Die Geländestrecken des Uhlenköper-Ringes standen das ganze Wochenende zur Verfügung. Zusätzlich wurden geführte Touren in die nahe Umgebung, Fahrtraining für Anfänger und als Highlight auch wieder ein Diavortrag angeboten.
Da wir uns recht schnell einig waren ein ruhiges Wochenende zumachen haben wir diesmal nur den Ring genutzt und sind mal locker 80km gefahren

 

Am Abend gab es dann noch Diavorträge zu unserem Lieblingsland : Namibia
Zunächst schilderten Carola und Jürgen von ihrer Reise mit dem Motorrad durch Namibia – schöne Bilder und erlebnisreiche Erzählungen. Danach war Andreas König dran, super lustig und interessant.

Kurztrip, weit um den Ratzeburgersee

Bei herrlichem Wetter, 16° und Sonnenschein fahre wir über kleine Straßen mit kürzester Entfernung Richtung Ratzeburger See. Wir umfahren den See nördlich über die Waknitz.

Bei Schlagsdorf geht’s links ab Richtung Schlagresdorf, wo wir auf eine kleine Herde Nandus treffen.

Rund 120 Tiere wurden bei der Frühjahrszählung im Verbreitungsgebiet östlich des Ratzeburger Sees ausfindig gemacht. Die flugunfähigen Laufvögel aus Südamerika lieben die offene Landschaft und sind wenig scheu. Zwei Tiere grasen am Straßenrand und gehen langsam auf das Rapsfeld, vier weitere grasen auf der anderen Feldseite. Die Landwirte sind sauer weil sie gerne die Rapsblüten abbeißen und auch zertreten. Wo viele Nandus seien, entstehe großer Schaden.   Es gibt eine Internetseite, wo gesichtete Tiere gemeldet werden können:  www.nandu.info

weiter fahren wir über kleine Straßen Richtung Kittlitz zum Dielen Café

Die Tisch im Gartencafe sind fast alle besetzt, wir können uns an einem Tisch dazusetzen und unterhalten uns nett, u.a. auch über die „kleinen“ Tortenstücke.

Unser Weg führt uns an Mölln vorbei auf direktem, kürzesten Weg = kleine Straßen nach Hause.

12. Tag Mount Etjo – Windhoek Windhoek Mountain Lodge

Nach dem Frühstück starten wir die letzte Fahretappe dieser Reise gen Süden. Rainer mahnt noch ein letztes Mal vorsichtig zu fahren, auf den schmalen Farmstraßen können Tiere laufen und am letzten Tag ist man eventuell schon nachlässig.

Über schöne Berglandschaften und durch das zentrale Farmland fahren wir zur Kleinstadt Omaruru, eine Gemeinde mit ca. 6300 Einwohner am Omaruru- sowie Otjimakuru. Beide Flüsse entspringen in der Nähe des Berges Otjo.

Omaruru gilt als Künstlerstadt Namibias, in der in den letzten Jahren sich etliche Künstler und Kunstwerkwerker niedergelassen haben und dem Ort ein moderneres Flair verschaffen. Witzige, formschöne zum Teil riesige Schnitzereien entstehen aus verwitterten, trockenen Wurzeln und Baumstämmen, die teilweise Tausende von Jahren alt sind. Das Holz wird zumeist in der Halbwüste und in den nördlichen Gebieten Namibias gesammelt.

In der Mitte des Dorfes gibt es einen sehr guten Bäcker, wir halten aber nicht, weil wir noch vom Frühstück satt genug sind.

Von hier führt uns die Route weiter auf größere Schotterpisten bis nach Wilhelmstal. Als ich auf die asphaltierte B2 abbiege, fährt siech die Fuhre richtig schwammig. Das Hinterrad scheint platt zu sein – ich rolle noch langsam zum Farmstall, wo die anderen schon im Schatten auf uns warten. Rainer kommt auch bald dazu. Ohne ein Wort zu sagen, holt er das Werkzeug und einen Schlauch und wechselt den Schlauch ruck zuck. Wir trinken noch eine Cola beim Farmstall und fahren dann auf der D1967 Richtung Khomas Hochland. Die Wolken werden immer dunkler und wir müssen einige Pfützen passieren. Die Sandpassagen auf der D1958, die auf der Hinfahrt als schwierig eingestuft wurden, finden wir nun nicht mehr. Wir haben so viele Sandwege hinter uns, dass uns die paar Kilometer nicht anhaben können – man lernt jedes Mal dazu.

Die Rückfahrt ist nicht minder schöner als die Hinfahrt, kurvige Pisten führen uns durch die super schöne Hügellandschaft auf durchschnittlich von 2000 m. Höhe.

Zwischenzeitlich treffen wir auf Uwe und Kevin, der mit Übelkeit zu kämpfen hat, Jochen und Thomas hatten das Problem schon am Morgen und sind mit dem Auto mit gefahren. Kevin kann aber weiter fahren.

Schließlich treffen wir wieder auf die C28, die Einfallstraße nach Windhoek, mit Blick auf die Hauptstadt fahren wir Richtung Downtown. Wir tanken noch und es fallen ein paar dicke Tropfen, wir beeilen uns und fahren zur Windhoek Mountain Lodge.  Die meisten stehen schon auf dem Hof und Hilka verteilt großzügig das Windhoek Lager. Wir stehen eine ganze Weile und freuen uns dass die Tour so gut gelaufen ist. Maik war ja mittlerweile auch auf der Lodge und begrüßt uns ebenfalls mit einem Bier.

Es fängt an zu regnen und wir ziehen uns um, gehen kurz in den Pool und erzählen von der schönen Damaraland Tour.

Am Abend gibt es nochmal das leckere Buschmann Fondue, wir verbringen den ganzen Abend an der Theke und haben Spaß bis spät in die Nacht. Es war eine fantastische Tour, ein sehr guter Tourguide und eine tolle Gruppe. Es hat alles gepasst.

 

Abflug in die Kälte

wir bleiben noch ein paar Tage in Windhoek während die meisten schon die Heimreise antreten. Wir gehen noch gemeinsam in die Hauptstadt und haben genügend Gelegenheit Mitbringsel und Unnützes einzukaufen.

Auch der Aufenthalt auf der Lodge hat etwas beruhigendes. Das Team der Werkstatt hat schon die Motorräder für die nächste Tour bereitgestellt und die ersten Teilnehmer reisen auch schon an. Auch die WRs werden wieder aufbereitet, gewaschen, gecheckt, alle Öle und Reifen werden getauscht. Am Ende macht Rainer eine Probefahrt. Die Motorräder sind wieder startklar als wir uns zum Flughafen auf den Weg machen.

 

 

11. Tag: Vingerklip – Mount Etjo

Beim Frühstück ist schon recht früh eine Aufbruchstimmung zu spüren. Als Rainer fragt ob wir die 250km oder lieber die 350km Route fahren, wurde die kürzere Strecke mit relativ eindeutiger Mehrheit gewählt. Keiner wollte die längere Route, da uns bis auf eine kurze Etappe nur Piste bleibt. Die schmalen Weg sind nun fast vorbei meint Rainer.

Auf dem Parkplatz stehen einige Lodgebesucher und stellen uns Fragen, wo wir überall waren, wie die Motorräder sind usw.. Zu Hause fährt der eine Mann auch eine BMW GS , aber seine Frau…

Rainer macht das Briefing und wir düsen langsam los. Die kleine Farmroad D2351 führt uns wieder in das Ugab Rivier, wo wir über eine Betondecke sicher das sandige Flussbett durchfahren. An der wenig befahrenen Piste sehen wir lauter kleine Damara-Siedlungen. Sie wird langsam breiter und führt deutlich und vor allem lange geradeaus. Die Landschaft wird flacher und wir treffen auf die C3, die hier asphaltiert ist und uns in die Siedlung Kalkfeld führt. Der Ort und das Umland sind landwirtschaftlich geprägt und er gilt als eine florierende Ortschaft mit wichtigem Verladebahnhof für Rinder. Seit 20 Jahren ziehen mehr und mehr Einwohner weg und die wenigen Häuser verfallen zusehends. Wir halten an der Tankstelle und machen kurz Rast.

Die D2414 führt uns weiter durch Buschsavanne und Berglandschaft zum markanten Tafelberg Mount Etjo und unserem letztes Ziel auf dieser Reise der Mount Etjo Lodge. Die berühmte Lodge liegt im Herzen des Okonjati Wildreservats, eines der ersten Privatreservate in Namibia, dass vom weltberühmten Naturschützer Jan Oelofse gegründet wurde.

Wir genießen erst mal den Pool, wo wir gruppen dynamische Spielchen üben und viel Spaß in der Sonne haben. Im Schatten gibt es später leckeren Kuchen und Kaffee. Gegen 17:00 Uhr fährt uns der Lkw auf Pirsch.

Auf der Wildrundfahrt wird die Artenvielfalt des Okonjati Wildreservats bestaunt. Von Vögeln, seltenen Rappen-, und Pferdeantilope, Elefanten, Breit- und Spitzmaulnashörnern, Giraffen, Zebras und vielen, vielen anderen Tieren. Es ist schon nicht natürlich, soviel Tiere auf einem Haufen und vor allem zusammen am Wasserloch zu sehen.

Der Großteil der Tiere auf Mount Etjo stammt von den Tieren ab, die Jan Oelofse während seiner Karriere als Wildfänger fing und nicht verkaufen konnte, so heißt es in der Chronik der Lodge. Auch während der Fahrt haben wir viel Spaß und treffen wirklich auf alle Tierarten des Parks. Der Sundowner fällt quasi  flach, weil ein anderes Fahrzeug ein Reifenproblem hat, wir machen das Beste draus und fotografieren alles was  sich im Busch und in der Luft bewegt.

Nach der Rückkehr gibt’s ein Bier und bald das herrliche Dinner vom Grill in dem großen Essenraum. Fast alle fahren danach zu der Löwenfütterung. Die die das schon gesehen haben bleiben an der Bar auf der Terrasse. Die Löwengucker erleben eine heftige Löwenfütterung, wo die Großkatzen einen Wasserbock verzehren. Sie kommen überrascht über die lauten Töne und der Dominanz des Löwen zurück.

Wir unterhalten uns bis spät bei leckerem Bier und Gin Tonic auf der Terrasse und gehen sehr spät ins Bett.